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Fußball: Rückzug für SG Hameln 74 kein Thema / Drei Neue

SG Hameln 74: Kreisliga-Rückzug ist kein Thema

HAMELN. Trotz einiger Abgänge ist ein Kreisliga-Rückzug für Schlusslicht SG Hameln 74 kein Thema. Das sagt zumindest Trainer Frank-Uwe Schmidt. Ein Lichtblick: Mit Chris Lochwitz (Groß Berkel), Meik Siemer (Fischbeck II) und Vincenzo Caliendo (Nettelrede II) konnte die SG74 im Winter drei Neuzugänge verpflichten.

veröffentlicht am 02.01.2018 um 15:26 Uhr

Leidgeprüft: Trainer Frank-Uwe Schmidt von der SG Hameln 74. nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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14 Spiele, nur ein Punkt, 5:79 Tore – die bisher sportlich finstere Bilanz der SG Hameln 74 in der Fußball-Kreisliga ist zweifellos die eines potenziellen Absteigers. Ohnehin schon von konstanten personellen Engpässen gebeutelt, meldeten sich nun mit Kapitän Torben Böhm (Wallensen) und Torhüter Christian Schnelle (Aerzen) auch noch zwei Leistungsträger ab.

Da stellt sich doch automatisch die Frage: Plant der Hamelner Nordstadtklub in der Winterpause nun seinen vorzeitigen Rückzug aus der 8. Liga? „Auf keinen Fall. Wir ziehen das jetzt konsequent bis zum Saisonende durch und wollen uns dann vernünftig in die 1. Kreisklasse verabschieden“, schiebt Trainer Frank-Uwe Schmidt allen im Raum stehenden Spekulationen einen dicken Riegel vor.

An ein Wunder will der 55-Jährige zwar nicht mehr glauben, aber Aufgeben ist eben nicht sein Ding. Zwar ist es in der prekären Situation der SG 74 nicht gerade einfach, überhaupt neues Personal zu finden, doch Schmidt ist es trotzdem gelungen. Die Baustelle auf der Torhüterposition wurde durch die reaktivierten Gordon Burke und Tobias Saß abgearbeitet – und mit Chris Lochwitz (Groß Berkel), Meik Siemer (Fischbeck II) und Vincenzo Caliendo (Nettelrede II) stehen noch drei weitere neue Spieler mit auf dem Zettel. „Damit hätten wir dann einen Kader von 18“, rechnet er vor. Der Coach weiß aber auch aus eigener Erfahrung, dass Papier geduldig ist: „Mal abwarten, wie das dann in der Realität aussieht“, so Schmidt.

Nicht ganz gegessen ist für Hamelns Trainer übrigens das Thema Schnelle. „Ich habe noch nichts aus Aerzen gehört. Bleibt das so, geben wir ihn nicht frei“, stellt er klar. Auch die Art und Weise des Abgangs verwundert Schmidt. „Der hat sich erst am 28. Dezember kurz vor dem Volksbank-Benze-Cup abgemeldet. Da konnten wir auf der Position nicht mehr reagieren und mussten auf den Start verzichten“, erklärt der Coach.

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