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Basketball: VfL Hameln unterliegt BG Göttingen 63:91

Sechs Dreier von Rudge

HAMELN. Der Geist vom Einsiedlerbach lebt. Zwar musste der VfL Hameln in der 2. Regionalliga gegen die BG 74 Göttingen die erwartete Niederlage einstecken, doch trotz des 63:91 war es ein gelungener Basketball-Abend.

veröffentlicht am 26.02.2017 um 12:57 Uhr

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„Wir hatten unsere 150 treuen Fans. Sie siegen mit uns, und sie verlieren mit uns. Auch in der Oberliga werden sie uns unterstützen“, sagte Abteilungsleiter Heinrich Lassel, für den der Abstieg nach dieser Saison schon feststeht. Mit nur acht Mann – Michael Albers meldete sich krank – nahm der VfL den Kampf auf. Und das zunächst auch erfolgreich, denn nach 18. Minuten stand plötzlich eine 31:30-Führung auf der Anzeigentafel. Fast schon ein Novum in dieser Krisen-Saison. Doch in die Kabine ging es dann wieder mit einem 31:35-Rückstand.

Erst nach der Pause musste der VfL Hameln der intensiven Spielweise Tribut zollen und fiel auf 46:69 zurück. „Wir können mit nur sieben Spielern eben keine Mannverteidigung über die ganz Zeit spielen“, sagte Zans Grobinsch. Er stellte sich besonders in den Dienst der Mannschaft und spielte trotz starker Achillessehnenschmerzen weiter. „Er hat sich bis zum Ende durchgebissen und war ein Eckpfeiler für unsere starke Leistung“, lobte Coach Nicu Lassel. Aber die gesamte Mannschaft verdiente sich Lob. Dominic Rudge für seine vier Dreier allein im letzten Viertel und Lars Feuersenger, der wie Rudge die vollen 40 Minuten durchspielte. „Lars hat zu jedem Zeitpunkt die Übersicht bewahrt und unsere Angriffe organisiert“, meinte Nicu Lassel. Auch die drei Nachwuchs-Spieler Leo Geese, Nils Schneider und Kristopher Sochor überzeugten den Coach mit ihrem Kampfgeist.
VfL Hameln: Dominic Rudge (24/6 Dreier), Zans Grobinsch (18/2), Thomas Behn (11), Lars Feuersenger (4), Nils Schneider (4), Kristopher Sochor (2), Leo Geese mha

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