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Hamelner starten mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Drachenboot-WM in den USA

Die glorreichen Sieben

ATLANTA. Sieben Hamelner gehören zum deutschen Kader für die Drachenboot-WM in Atlanta (USA): Nora Kriegel, Michael Vogel, Josef Blume, Iris Prüfer, Torsten Friebe sowie Michaela und Stephan Wollborn kämpfen vom 12. bis 16. September mit dem Nationalteam in verschiedenen Alters- und Wettkampfklassen um Medaillen.

veröffentlicht am 10.09.2018 um 13:11 Uhr

Sieben Hamelner gehören zum deutschen WM-Kader: Nora Kriegel, Michael Vogel, Josef Blume, Iris Prüfer, Torsten Friebe sowie Michaela und Stephan Wollborn. Foto: privat
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Am Dienstag startet in Atlanta, im US-Staat Georgia, die Drachenboot-WM. Etwa 1500 Paddler aus 14 Nationen kämpfen auf dem Lake Lanier, der olympischen Regattastrecke von 1996, um Medaillen. Mit dabei sind auch Nora Kriegel, Michael Vogel, Josef Blume, Iris Prüfer, Torsten Friebe sowie Michaela und Stephan Wollborn. Die „glorreichen Sieben“ des Kanu-Klubs Hameln gehören zu den 122 Frauen und Männern, die für den deutschen WM-Kader nominiert wurden. Für die Hamelner ist die WM-Teilnahme nicht nur eine sportliche, sondern auch eine finanzielle Herausforderung. Denn die Reisekosten müssen die Hobby-Sportler, die für die Titelkämpfe extra Urlaub nehmen müssen, aus eigener Tasche bezahlen. Und bei einer USA-Reise kommen pro Person schnell 2000 Euro für Flug, Unterkunft und Verpflegung zusammen.

Mit dem deutschen Nationalteam treten die Hamelner in verschiedenen Wettkampf- und Altersklassen an: mal nur Männer, mal nur Frauen, mal gemixed in großen und kleinen Booten. Nora Kriegel, Michael Vogel und Josef Blume werden in der Ü50 im kleinen Mixedboot an den Start gehen. Zusätzlich werden die Männer noch im kleinen Männerboot paddeln. Iris Prüfer wird im großen Damenboot in der Ü40 und Ü50 paddeln. Michaela und Stephan Wollborn sowie Torsten Friebe werden im großen Ü40-Mixedboot wahrscheinlich aufgrund der geringen Teilnehmerzahlen eine Altersklasse tiefer starten. Weil dort die Konkurrenz nicht nur jünger, sondern auch stärker ist, sind die Chancen auf eine WM-Medaille bei Stephan Wollborn auf ein Minimum gesunken: „Durch das Fehlen der Russen und Ukrainer aufgrund nicht vorhandener Visa, hat sich der Nationaltrainer dazu entschlossen, eine Altersklasse tiefer anzutreten. Hier sind genug Meldungen vorhanden, um einen sportlichen Wettkampf zu haben. Ein weiteres Argument für diese Entscheidung: Um einen WM-Titel zu erringen, müssen mindestens sechs Nationen von drei unterschiedlichen Kontinenten am Start sein, das wäre hier der Fall.“



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