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Emmerthaler Silvesterlauf: Triumph bei den Frauen / Auch Winterholler nicht zu stoppen

Annika Koil in Rekordlaune

HAMEL-PYRMONT. Der Emmerthaler Silvesterlauf steht nach wie vor hoch im Kurs. Bei der 42. Auflage kamen 771 Läufer und Läuferinnen ins Ziel.

veröffentlicht am 01.01.2018 um 13:31 Uhr
aktualisiert am 01.01.2018 um 14:41 Uhr

Noch ein letzter Blick auf die Uhr und dann mit Vollgas auf die Laufstrecke: Start des Hauptrennens beim 42. Emmerthaler Silvesterlauf. Foto: nls

Autor:

Matthias Abromeit
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„Die Wettervorhersagen waren ja alles andere als gut gewesen. Dennoch fehlten uns nur 13 Teilnehmer zum Teilnehmerrekordergebnis vom vergangenen Jahr“, war Cheforganisator Markus Fronia überaus zufrieden. Schon die Bambini-Läufer begeisterten ihn. „63 Kinder war schon eine stolze Zahl“, jubelte Fronia.

Begeisternd war auch der Fight an der Spitze des Jugend-Rennens. Toma Unverzagt und Jakob Waldeck von der LG Weserbergland lieferten sich einen packenden Spurt. Nach 7:49 Minuten hatte Unverzagt genau eine Sekunde Vorsprung. Dass es keinen Doppelsieg für die Familie gab, lag an Lene Meierjürgen. Die 13-Jährige aus Lemgo und schnappte sich in 9:14 Minuten den Sieg vor Tanja Unverzagt (9:40). Melanie Spieß (TV Jahn Welsede/10:16) wurde Dritter. Deren Bruder Andy Spieß war im 6900-Meter-Hauptlauf dabei – und für ihn gab es trotz des 15. Gesamtplatzes einen Sieg. Denn er startete für das Team Laufzone. Das sicherte sich einmal mehr den Mannschaftssieg vor dem ESV Hameln und Runartist Holzminden. Seit diese Wertung 2012 eingeführt wurde, standen die Laufzone-Renner nun schon fünfmal auf dem Siegertreppchen. „Das Rennen war bis zum Schluss spannend. Auch der ESV hatte mit Niklas Hoppe und Andreas Mosel sehr starke Läufer im Rennen“, meinte Team-Chefin Britta Anderson. Den Grundstein zum Teamsieg legte Andreas Winterholler mit seinem Sieg auch in der Einzelwertung. In 21:45 Minuten ließ er Vorjahressieger Jan Kaschura (22:08) klar hinter sich. Andy Spieß (15./25:09), Torsten Präger (19./25:19) und Ian Anderson (21./25:29) festigten den Team-Triumph vor dem ESV mit Hoppe (3./23:04) und Mosel (13./24:55) an der Spitze. Eine klare Angelegenheit war der Lauf dagegen für Annika Koil. Die Berlinerin gewann in 26:12 Minuten. „Das war sogar Streckenrekord“, freute sich Fronia. Bei Verena Kingebiel war die Freude darüber verhalten. Die Vorjahreszweite vom ESV kämpfte sich zwar in 27:26 Minuten vor die letztjährige Siegerin Larissa Scheidemann (4./28:04/Holzminden), wurde aber erneut Zweite. Die ESV-Athletinnen Finja Winterholler (5./28:55) und Britta Anderson (6./29:42) kamen im Laufzone-Trikot ebenfalls in die Top-Zehn. Aber nicht nur die Strecken waren voll. Auch die Zuschauer kamen in Scharen. „So voll war es im Start- und Zielbereich lange nicht“, meinte Fronia.

Information

6900 m, Frauen: 1. Annika Koil (Berlin) 26:12, 2. Verena Klingebiel (27:26), 5. Finja Winterholler 28:55, 6. Britta Anderson (beide Laufzone) 29:42, 7. Rebekka Milewski (Bösingsfeld) 30:03, 8. Sandra Hagen (Heyen) 30:13, 9. Petra Majewski (ESV ) 30:43, 10. Sarah Kettle (ESV) 30:43, 12. Ulla Köppen (Hess. Oldendorf) 31:05;

Männer: 1. Andreas Winterholler (Laufzone) 21:45, 3. Niclas Hoppe (ESV) 23:04, 4. Christoph Nowack (Klein Berkel) 23:18, 6. Thomas Engelbrecht (RRV Hameln) 23:52, 7. Hauke Plutte ( Hess. Oldendorf) 24:00, 9. Falk Lücke (Hameln) 24:25, 12. Thore Evers (Aerzen) 24:49;

2250 m, Jugendrennen, männlich: 1. Toma Unverzagt (LGW) 7:49, 2. Jakob Waldeck 7:50, 3. Bjarne Plutte (beide Hess. Oldendorf) 8:06, 5. Jonas Schütte (Bodenwerder) 9:26, 6. Paul Freyer (Emmerthal) 9:26, 7. Henry Bormann (FC Preussen ) 9:35, 8. Mikel Weper (Bodenwerder) 9:40. Weiblich: 1. Lene Meierjürgen (Lemgo) 9:14, 2. Tanja Unverzagt (Bodenwerder) 9:40, 3. Melanie Spieß (Welsede) 10:16, 4. Mira Wagener (Rumbeck) 10:43, 5. Lotta Lemke (ESV) 10:48, 6. Paula Feldmann 10:50, 7. Aurica Berlekamp (Rheine) 10:50, 9. Olivia Smolla (Coppenbrügge) 10:59, 10. Finja Loges (ESV/11:16).

Siegreich: Annika Koil und Andreas Winterholler. Foto: nls
  • Siegreich: Annika Koil und Andreas Winterholler. Foto: nls
Foto: nls
  • Foto: nls

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