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Für den frischgebackenen Tischtennis-Europameister Dimitrij Ovtcharov wird ein Traum wahr

„Wahnsinn!“

Schwechat. Er hat es geschafft! Endlich. Tünderns Tischtennis- Held Dimitrij Ovtcharov konnte es selbst kaum fassen: „Ohne Worte. Just Happiness! Vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben! Einzel-Europameister, Wahnsinn!“, postete „Dima“ auf seiner Facebook-Fanpage, die 16 848 Leuten „gefällt“. Tendenz steigend. „Dimi ist unser Tischtennis-König“, titelte „Bild online“, nachdem Ovtcharov in nur 36 Minuten das EM-Finale gegen seinen 37 Jahre alten Orenburger Klubkollegen Wladimir Samsonow („Ich habe noch ein Poster von ihm an der Wand hängen. Vielleicht war ich ihm die paar Jahre voraus, die ich jünger bin“) mit 4:0 so souverän gewonnen hatte, dass er es noch gar nicht glauben konnte. Denn mit dem Titel hat sich „Dima“ einen Traum erfüllt. Der 25-jährige Tünderaner ist nach Jörg Roßkopf und Rekordmann Timo Boll der dritte deutsche Tischtennis-Europameister im Einzel. Kein Wunder, dass Ovtcharov nach seinem Triumph „total happy“ war. Wie ausgiebig Ovtcharov seinen Erfolg mit seiner Verlobten Jenny Mellström, von der er nach seinem Match ein Siegerküsschen bekam, feierte, wissen zwar nur Insider. Lang kann die Party-Nacht aber nicht gewesen sein, denn in den frühen Morgenstunden wirkte Ovtcharov schon wieder frisch und munter, als der frischgebackene Europameister im ZDF-Morgenmagazin die „wunderschöne EM“ noch einmal Revue passieren ließ. Apropos Boll. „Ich bin ihm näher gekommen. Wir sind vielleicht auf Augenhöhe“, antwortete Ovtcharov auf die Frage, ob er mit dem EM-Sieg nun seinen Vorgänger eingeholt habe. Von einer Wachablösung wollte er nicht sprechen. Der sechsmalige Einzel-Champion Boll, der wegen Grippe und Schulterproblemen erstmals in seiner Karriere ein EM-Turnier verpasste, sendete Glückwünsche per SMS: „Der alte Europameister gratuliert dem neuen“, schrieb der 32-jährige und ergänzte: „Dima hat den Titel verdient, weil er hart dafür gearbeitet hat. Er war ganz klar der Beste.“

veröffentlicht am 15.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

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