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TSV Hachmühlen meldet sich im "Haifischbecken" zurück

Tischtennis (kr). Die Bezirksoberliga der Damen geht mit elf Mannschaften in die Saison 2012/13, sodass drei direkte Absteiger gesucht werden. In diesem Haifischbecken schwimmen der TSV Fuhlen, der sich sehr unglücklich aus der Landesliga verabschieden musste, der Post SV Bad Pyrmont, der HSC BW Tündern und auch der TSV Hachmühlen meldet sich nach zwei Jahren Abstinenz zurück.

veröffentlicht am 14.09.2012 um 14:36 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Tischtennis

Tischtennis (kr). Die Bezirksoberliga der Damen geht mit elf Mannschaften in die Saison 2012/13, sodass drei direkte Absteiger gesucht werden. In diesem Haifischbecken schwimmen der TSV Fuhlen, der sich sehr unglücklich aus der Landesliga verabschieden musste, der Post SV Bad Pyrmont, der HSC BW Tündern und auch der TSV Hachmühlen meldet sich nach zwei Jahren Abstinenz zurück. Außerdem dabei die etablierten Klubs SV Teutonia Sorsum II, TSV Kirchbrak, MTV Holzminden, PSV GW Hildesheim III. Von oben kamen auch die SG Rodenberg und der PSV GW Hildesheim II, die nur ein kurzes Gastspiel in der Landesliga gaben, zudem Neuling SV Alfeld.

Der TSV Fuhlen freut sich auf die Rückkehr der Nummer zwei Anna Strahler, die ihre Babypause beendet hat. Zusammen mit Anna Schnur, Susanne Grupe und Lena Bredemeier sind die bewährten Kräfte am Ball. Birgit Bollermann übernimmt vorerst die Spitzenposition in der zweiten Mannschaft, allerdings nicht aus Leistungsgründen, sondern nur zur Profilaxe. „Lisa-Marie Zarwell schreibt Prüfungen und wird wohl, wenn überhaupt, nur im Notfall zur Verfügung stehen“, erklärt Bollermann. Um personelle Engpässe in der Hinserie zu vermeiden wurde diese Variante gewählt. „Für Anna Strahler ist diese Klasse vielleicht erst einmal ein guter Einstieg. Wir gehen jetzt ganz entspannt an die Saison heran, aber ich denke schon, dass wir vorne mitspielen werden“, gibt sich Spitzenspielerin Schnur zuversichtlich. Die 29-Jährige arbeitet an der Grundschule Am Harrl in Bückeburg, geht gerne joggen und liest viel. Den Sommerurlaub verbrachte Schnur in Kroatien, aber im Winter wird die Bergwelt zum Snowboarden bevorzugt. Mit einer konstruktiven Saisonvorbereitung bei den Fuhlenerinnen hapert es derzeit noch. „Unsere Halle steht wegen Renovierungsarbeiten zum Training im Moment nicht zur Verfügung. Deshalb habe ich mich mit Anna Strahler, die fast ein Jahr nicht gespielt hat, in Rumbeck verabredet“, berichtet Bollermann. Sie schätze den PSV GW Hildesheim II mit Johanna Varvarikes und Tatjana Blum sehr stark ein. „Der Post SV Bad Pyrmont mit Martina Brix und der TSV Kirchbrak mit Ingrid Arndt sind auch nie zu unterschätzen“, glaubt Bollermann, die der Ersten aber auch eine gute Rolle zutraut.

Der Post SV Bad Pyrmont kann sich auf Beständigkeit berufen, denn mit Martina Brix, Antje Schumachers, Karin Bock und Sandra Nowag startet das Team personell unverändert in die Saison. Nach Tabellenplatz drei in der zurückliegenden Serie sollten sich die Kurstädterinnen auch diesmal nicht von der Konkurrenz unter Wasser ziehen lassen.

Wesentlich schwieriger wird die Saison für den HSC BW Tündern nach dem Aderlass. Der Wechsel von Spitzenspielerin Nina Müller und der Nummer drei Birgit Küchler zum MTV Rumbeck hinterließ ein Loch. Mit Elke Baß, die aufgrund der neuen Ranglistenwerte die Position zwei übernehmen muss und Claudia Skade wird die Lücke aus den eigenen Reihen zusammen mit Corinna Reineke und Denise Hobein geschlossen. „Es wird sicher recht schwer für uns, weil drei Absteiger aus der Landesliga hinzu gekommen sind, und wir komplett umstellen mussten“, bestätigt Hobein. Dass Baß wieder zur Mannschaft gehöre finde sie klasse. „Mit ihr haben wir immer Spaß, wenn es mal nicht läuft, baut sie einen wieder auf, und natürlich spielt Elke auch prima Tischtennis. Nach ihrer Knieoperation ist die Aufgabe oben aber sicher nicht leicht für sie“, ergänzt die Nummer drei. Als 20-jähriges Küken im Kreise der doch eher gereiften Spielerinnen fühle sie sich keinesfalls fehl am Platze. „Im Gegenteil wir unternehmen auch einmal außerhalb des Spiels etwas, es hat sich schnell eine Freundschaft entwickelt, die den Zusammenhalt fördert“, sagt Hobein, die eine Ausbildung zur examinierten Pflegekraft in der Julius-Tönebön-Stiftung in Hameln absolviert. Ein Studium in Richtung Pflege oder Gesundheit soll sich anschließen. „Mein Job ist ziemlich hart, da mich die Arbeit körperlich fordert. Ich bin glücklich, dass sich mein Dienstplan inzwischen so gestaltet, dass ich die Punktspiele auf jeden Fall mitmachen kann“, berichtet Hobein über sich.

Mit bekannten Namen wartet auch der TSV Hachmühlen auf, denn Ulrike Markwirth, Sandra Schalnat, Ina Mogalle-Tschöpe, Christina Weide, Dominique Müller und Kristina Wodsack sitzen in einem Boot. Ob sich sie die routinierte Mannschaft dem gesteigerten Niveau erfolgreich anpassen kann bleibt abzuwarten, denn der Bezirksligameister ließ bei 29:7 Punkten 2011/12 keine Souveränität erkennen.



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