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Tünderns Oberligateam startet mit Niederlage und Sieg in die Saison

Schwarzer ist der Lichtblick

Tischtennis (kr). Tünderns Oberligaspieler können offenbar das Eröffnungsspiel nicht gewinnen. Wie ein Fluch klebt dieses Makel an den Schwalben, die mit 6:9 in Jever ihr erstes Saisonspiel verloren – wieder einmal. Doch diese Scharte wurde schnell wieder ausgewetzt, denn nur einen Tag später folgte der erste Heimsieg: mit 9:6 gegen Borsums Reserve.

veröffentlicht am 10.09.2012 um 17:19 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

In Jever wurden die Schwalben mit einem 0:3 in den Doppeln kalt erwischt. Allerdings wäre auch eine 2:1-Führung möglich gewesen, wenn sowohl Dwain Schwarzer/Jannik Rose als auch Martin Bouska/Christos Iliadis im fünften Satz nicht den Kürzeren gezogen hätten. Offenbar war die doppelte Doppelpleite ein Hallo-Wach-Effekt, denn anschließend folgen vier Einzelsiege in Serie. Ganz stark spielte dabei Dwain Schwarzer, der Marco Tuve beim 11:3, 11:6, 11:6 eine kostenlose Lehrstunde erteilte. Doch obwohl Tünderns Neuzugang in Topform war, reichte es nicht zum Sieg. Unter anderem auch, weil Jannik Rose keinen einzigen Satz gewann: „In Jever darf man verlieren, aber Jannik war völlig neben der Spur, da war mehr drin“, sagte sein Vater und Trainer Andreas Rose. Dafür platzte bei ihm gegen Bolzum II der Knoten, „so dass er maßgeblich zum wichtigen Sieg beitrug“. Dank Rose kassierte der TSV auch im unteren Paarkreuz drei Zähler. Vor allem beim Siegpunkt gegen den zwölfjährigen Schülernationalspieler Jannik Xu packte Jannik Rose beim 11:7, 9:11, 11:13, 11:8, 11:8 seine Bestform aus, nach der er schon lange Ausschau gehalten hatte. „Jannik blieb total ruhig, das war eine deutliche Steigerung.“



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