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Tischtennis: TSV Tündern muss in Hamburg punkten

Mit „Zaubertrank“ nach Poppenbüttel

HAMBURG. Jetzt kommen zwei enorm wichtige Wochen auf den TSV Schwalbe Tündern in der Tischtennis-Regionalliga zu. Und damit wird gleichzeitig die vorentscheidende Phase im Abstiegskampf eingeläutet. Der TSV muss unbedingt liefern, sonst wird es ganz finster am Horizont. Auftakt ist am Samstag beim SC Poppenbüttel.

veröffentlicht am 17.02.2017 um 20:05 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Denn danach kommt in diesem Fall auch schon gleich die Ausfahrt zur Oberliga. Und da will vom TSV-Sextett sicherlich keiner freiwillig hin.

Doch es kann ja alles auch noch ganz anders kommen, ist für den augenblicklichen Tabellenvorletzten noch immer der angestrebte Relegationsplatz in Reichweite. Vorausgesetzt, die Schwalben flattern am Samstag (15 Uhr) nicht nur zu einem Ausflug nach Hamburg, sondern bringen auch die beiden dringend benötigten Punkte vom SC Poppenbüttel mit, der eben genau diesen Rang im Moment behauptet. Das wäre dann der erste Schritt und der zweite müsste eine Woche später im Heimspiel (25. Februar/16 Uhr) gegen Schlusslicht MTV Wolfenbüttel getan werden. Auch da zählt nur ein Sieg. Nicht mehr und nicht weniger.

Dass der Nordwesten von Hamburg aber durchaus eine Reise wert sein kann, wissen Spitzenspieler Florian Buch und seine Mitstreiter spätestens seit dem überraschenden 8:8 beim Tabellenzweiten TSV Sasel. Und da der Stadtteil Poppenbüttel nur ein paar Kilometer entfernt liegt, könnte es ja vielleicht wieder klappen mit einem Erfolgserlebnis. Also, ein kräftiger Schluck aus der Zaubertrankpulle – und schon läuft es.

Für zusätzlichen Rückenwind im angespannten TSV-Lager müsste da eigentlich auch der Sieg (9:5) aus dem Hinspiel sorgen. Der Schlüssel zum Erfolg lag seinerzeit im oberen Paarkreuz, wo Florian Buch und Daniel Kleinert mit einer blitzsauberen 4:0-Bilanz rein nichts anbrennen ließen.

Damit machten die Schwalben sogar ihren total verpatzten Doppelstart (0:3) noch wett. „In erster Linie wollen wir uns gut präsentieren. Wollen kämpfen, um erhobenen Hauptes die Halle des Gegners verlassen zu können. Ein Punkt wäre sicher sehr schön für uns“, sagt Tünderns Sprecher Andreas Rose, der selbst wieder an Nummer sechs antreten wird.

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