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Zweimal Gold für Udo Webel bei der Senioren-DM der Behinderten / Jutta und Rudolf Poludniok im Mixed erfolgreich

Medaillensammeln mit Hindernissen

Richtsberg. Das Hamelner Tischtennis-Trio war bei der Senioren-DM der Behinderten in Richtsberg erfolgreich: Zweimal Gold für Udo Webel, das Ehepaar Jutta und Rudolf Poludniok holte den Mixed-Titel.

veröffentlicht am 26.10.2015 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

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Jutta Poludniok und Udo Webel vom VfL Hameln sowie der zukünftige VfLer Rudolf Poludniok, die bei der Deutschen Senioren-Meisterschaft für Behinderte in Richtsberg starteten, zählten in Hessen zu den erfolgreichsten Startern. Doch bei den nationalen Titelkämpfen lief organisatorisch einiges daneben.

Das Hamelner Trio fand trotzdem reichlich Grund zur Freude, letztlich waren die Taschen mit zahlreichen Medaillen in allen Varianten prall gefüllt. Alles richtig machte Udo Webel. Der holte sich erneut zweimal Gold und verteidigte damit im Einzel und Doppel seine DM-Titel erfolgreich. Im Einzelfinale machte es Webel spannend, doch nach hartem Kampf sprang ein knapper 3:2-Sieg gegen Hermann Rottmann (Nordrhein-Westfalen) heraus. Im Doppel fiel die Entscheidung deutlich schneller. Gemeinsam mit Jörg Markus (Sachsen-Anhalt) fertigte Webel das Duo Peter Keller/Ayhan Gülbasy (Saarland) in drei Sätzen problemlos ab.

Für Jutta Poludniok war im Einzel und Doppel nichts zu holen. „Da war der Kopf einfach nicht frei“, erklärte Ehemann Rudolf. Dafür gewannen beide gemeinsam im Mixed die Goldmedaille. Im Viertelfinale schaltete das Duo die Titelverteidiger aus, im Finale krönte es mit einem 3:2-Erfolg gegen Christel Locher/Gerd Freiling (Hessen) seine gute Leistung. Im Herreneinzel erkämpfte sich Poludniok ebenso wie im Doppel mit Otto Ehnte (Thiede) noch zwei Silbermedaillen. „Erst unterlagen wir im Doppel-Endspiel mit 0:3 gegen die Saarländer Alois Heinrich/Michael Ciolek. Danach war im Einzel die Luft raus“, bilanzierte Hamelns Medaillensammler, der im Einzel ebenfalls gegen Alois Heinrich unterlag.

Bis zu den Finalspielen war die Veranstaltung von vielen Hindernissen geprägt. „Der Ausrichter war mit der Organisation überfordert. Da wurde zum Beispiel das Endspiel aufgerufen, obwohl das Halbfinale noch nicht absolviert war. Die Liste der Unstimmigkeiten war schon sehr lang“, berichtete Rudolf Poludnik.kr

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