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TSV Tündern scheitert in der Relegation für die Regionalliga

Krimi in Kiel ohne Happy End

Kiel. Ein Krimi ohne Happy End. Der TSV Tündern verpasste den Aufstieg in die Tischtennis-Regionalliga nach dem 7:9 gegen den TTC Borussia Spandau und dem 6:9 gegen Gastgeber FT Eiche Kiel nur denkbar knapp. Über vier Stunden dauerte der Kampf gegen die Berliner. „Zehn Spiele endeten im fünften Satz, und alle haben gekämpft bis zum Umfallen“, berichtete Abteilungsleiter Andreas Rose. Ein Unentschieden hätte den Tünderanern geholfen, denn nach dem 9:7 im Auftaktmatch von Spandau gegen Kiel hätte der TSV dann mit einem Sieg gegen Kiel alles klar machen können. „Dann wäre die Spannung auch nicht abrupt gesunken, die Partie gegen Kiel wäre hundertprozentig anders verlaufen“, orakelte Rose. Dabei begann eigentlich alles nach Plan, legte Tündern ein 3:1 vor. Auch wenn sich Dwain Schwarzer bärenstark präsentierte und seine beiden Einzel gewann, es reichte nicht für den TSV. So vergab Christos Iliadis nach einer 6:3-Führung im fünften Abschnitt noch eine dicke Chance zum 4:2. „Eine Klasse besser als zuletzt agierte dafür Alexander Demin. Im Doppel scheiterte er zusammen mit Iliadis zu Beginn und am Ende allerdings etwas überraschend“, berichtete Rose. In der entscheidenden Phase konnte auch Max Kulins ein 2:0 in den Sätzen nicht halten, und Jannik Rose verlor ebenfalls im fünften Durchgang. Die Enttäuschung nach dieser bitteren Niederlage war so groß, dass sich gegen Kiel als Reaktion ein 0:3 in den Doppeln anschloss.

veröffentlicht am 05.05.2013 um 20:19 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:04 Uhr

Schwarzer und Demin hielten ihre Weste weiß, einmal gewannen Iliadis und Kulins. „Im nächsten Jahr nehmen wir einen neuen Anlauf“, blickt Rose nach vorne. kr



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