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Tischtennis: Wechsel im Sommer in die 3. Liga / Tündern vor Doppelspieltag

Kleinert auf Abschiedstour

TÜNDERN. Ende der fünfwöchigen Pause in der Tischtennis-Regionalliga. Zum Auftakt der Rückrunde wartet auf den TSV Tündern (5:15 Punkte) gleich ein richtungsweisender Doppelspieltag beim TTC Düppel (8./8:16) in Berlin (Sa., 18 Uhr) und am Sonntag (14 Uhr) vor heimischer Kulisse gegen den Siebten TSV Lunestedt (9:13).

veröffentlicht am 08.02.2017 um 15:51 Uhr

Geht: Daniel Kleinert. Foto: nls
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Zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, gegen die gepunktet werden muss. Die Gefühle nach dem plötzlichen Tod von Falko Turner sind in Tündern allerdings noch gemischt, denn er hinterlässt eine große Lücke. „Andererseits befällt uns eine Trotzreaktion. Wir wollen im Sinne von Falko alles tun, um den Klassenerhalt vielleicht doch zu schaffen. Beide Partien sind ultra wichtig“, erklärt Andreas Rose, der jetzt fest die Position sechs übernimmt.

Der Sprung aus der Bezirksoberliga nach oben ist für den Abteilungsleiter kein leichtes Unterfangen. „In der Regionalliga herrscht schon eine ganz andere Geschwindigkeit am Tisch. Meine Vorteile liegen im Offensivbereich, und vielleicht gelingt mir die eine oder andere Überraschung“, schätzt Rose seine Chancen jedoch realistisch ein. Erschwerend kommt hinzu, dass das Spiel beim Tabellenachten in der Bundeshauptstadt erst um 18 Uhr beginnt. „Ich vermute, wir sind erst gegen 2 Uhr in der Nacht wieder zurück. Aber wir wollen uns insgesamt so teuer wie möglich verkaufen“, ergänzt Rose. Die nächste Hiobsbotschaft hat der Verein inzwischen verkraftet, unterstützt sie sogar. Die Nummer zwei Daniel Kleinert verlässt die Schwalben nach dieser Saison bereits wieder und wechselt zum Reserveteam des Karlsruher Bundesligisten ASV Grünwettersbach in die 3. Liga Süd. „Daniel macht dieses Jahr sein Abitur und kann in Verbindung mit einem Bundesfreiwilligendienst dort im Verein, zumindest für ein Jahr, probieren, wie es sich anfühlt, ein Profi zu sein. Auch wenn der Zeitpunkt denkbar ungünstig ist, weil wir im Moment überhaupt noch nicht wissen, wie es weitergeht, wünschen wir ihm viel Erfolg“, informiert Abteilungsleiter Rose. Die Perspektive, dass der neue Klub in der Bundesliga etabliert ist, stellt für Daniel Kleinert einen zusätzlichen Anreiz dar, denn die Trainingsgruppe vor Ort ist hervorragend und vernünftig strukturiert. Eine Offerte, die nicht abzulehnen war. kr

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