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Keine Medaille für Tim Schubert

TRIEST. Eine Medaille gewann er diesmal nicht: Bei der stark besetzten „Memorial Sedmark Bressan Trophy“ in Triest (Italien) belegte Rollkunstläufer Tim Schubert (RST Hummetal) den achten Platz.

veröffentlicht am 11.06.2019 um 11:18 Uhr

Tim Schubert Foto: privat
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Vom 22. bis zum 26. Mai 2019 fand in Triest der „Memorial Sedmark Bressan Trophy“ statt, ein internationaler Wettbewerb, für den Tim Schubert vom Roll-Sport-Team Hummetal von dem Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) nominiert wurde. Für den 19-jährigen Studenten war dies, neben dem Deutschlandpokal in Freiburg, ein weiterer internationaler Wettbewerb zur Vorbereitung auf die World Roller Games, die vom 4. bis zum 14. Juli in Barcelona stattfinden. Schubert wurde dafür bereits vom DRIV nominiert und wird dort erstmalig für Deutschland bei den Senioren Herren an den Start gehen. In Triest wurde der Deutschlandkadersportler betreut von dem Bundestrainer Luca Lallai. Es war wieder ein sehr starkes Starterfeld von zehn Teilnehmern. Laut Lallai werde die Weltmeisterschaft leichter. Unter den Teilnehmern waren der Weltmeister Luca Lucaroni, der Vizeweltmeister Alessandro Amadesi, fünf Starter aus Italien, einer aus den USA und einer aus Paraguay. Für die Italiener war dieser Wettbewerb ein Qualifikationswettbewerb für die Weltmeisterschaft. Nach dem ersten Training stellte Schubert fest, dass der Boden sehr anstrengend zu belaufen ist, sodass es in den Programmen wichtig war, in den Schritten Kraft zu sparen. Nach den abgeschlossenen Trainingseinheiten stand für ihn am Samstag die Kurzkür auf dem Programm. Es lief relativ gut. Schubert zeigte ein sauberes Kurzprogramm mit einem schönen Doppel-Axel und einer guten Kombination aus Dreifach-Toeloop und Doppel-Toeloop, er hatte lediglich Schwierigkeiten in der ersten Pirouette und beim einzelnen Dreifach-Toeloop, der gefallen war. Auch seinen Konkurrenten unterliefen einige Fehler in den Kurzprogrammen, sodass der Freiburger Student nach der Kurzkür vorerst auf dem sechsten Platz lag. Ein Tag später, am Sonntag, präsentierte Schubert den Wertungsrichtern sein Kürprogramm. Er zeigte alle geplanten Schwierigkeiten und Sprünge, aber leider relativ unsauber. Einige Sprünge waren auf dem Stopper gelandet oder hatten nicht die geforderte Umdrehungszahl, somit erhielt Schubert eine niedrige technische Note und die Components waren nicht so hoch wie beim Deutschlandpokal in Freiburg. Mit der Langkür hat er noch zwei Plätze verloren, gegen den Junioren-Weltmeister 2017 Alessandro Liberatore und gegen Lorenzo Bertoglio (USA). Im Endergebnis erreichte Tim Schubert einen guten achten Platz.



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