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Aufsteiger erkämpft 8:8 beim Landesliga-Spitzenreiter

Fuhlen ärgert Hannover 96: Nowag glänzt mit Flip und Spin

Hameln-Pyrmont. Donnerwetter, TSV Fuhlen! In der Tischtennis-Landesliga überraschte der Aufsteiger Spitzenreiter Hannover 96 und entführte beim 8:8 einen im Vorfeld noch nicht einmal erträumten Punkt. Zuvor hatte sich der TSV schon deutlich mit 9:1 gegen Borsum II behauptet. „In Hannover lieferten wir unsere beste Leistung seit Jahren ab. Diese Punkteteilung fühlte sich wie ein Sieg an, wodurch wir uns sogar noch einmal um den zweiten Tabellenplatz ins Gespräch bringen können“, zeigte sich Kapitän Niklas Wellmann begeistert. Die Doppel stachen zum 2:1 schon wunschgemäß, und Lukas Nowag sorgte mit dem 3:0 gegen den zweitligaerfahrenen Richard Hoffmann, der in der Hinserie nur ein Einzel verlor, für den nächsten Knaller. „Lukas agierte mit seinem Rückhandflip und entsprechendem Spin phänomenal“, erklärte Wellmann. Bernd Schüler vergab dann nach einem 1:0, 8:0 eine gute Chance, denn der Faden riss komplett, aber Olaf Bruns bewahrte die Fuhlener mit seinem Sieg vor einem größeren Rückstand. Im zweiten Durchgang düpierte auch Wellmann Hoffmann mit einem deutlichen 3:0. „Das war wohl nur möglich, weil ihn Lukas schon vorpräparierte. Er haderte schnell mit sich“, kommentierte der Spitzenspieler.

veröffentlicht am 12.01.2015 um 16:41 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

Dann folgte allerdings zum 5:7 ein Rückschlag, aber Teigeler glänzte gegen Penholderspieler Marco Antonio Astudillo Berrios. Nach der Niederlage von Bruns zum 6:8 stieg die Spannung, denn Marco Warzecha lag gegen Felix Misera im fünften Satz 4:10 hinten, doch er wendete das Blatt zum 13:11.

„Keine Ahnung, wie er das schaffte, denn Lukas und ich spielten parallel schon das abschließende Doppel, in dem wir auch noch mit 11:8 im fünften Satz gegen Hoffmann/Skulski gewannen“, bilanzierte Wellmann zufrieden.

Die Damen des TSV Fuhlen starteten mit einem 8:5-Sieg gegen Borsum in die Rückrunde. Maßgeblichen Anteil an dem wichtigen Erfolg hatte Spitzenspielerin Anna Schnur, die ihre drei Einzel souverän absolvierte und auch das Doppel mit Anna Strahler gewann. „Anna Strahler war die lange Pause nicht anzumerken. Sie spielte hervorragend, soll aber erst langsam wieder einsteigen. Deshalb trat im Einzel Louisa Stemme für sie an“, erläuterte Mannschaftsführerin Susanne Grupe, die wie Lena Bredemeier zweimal punktete. kr



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