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Feuertaufe für die jungen Wilden

Tischtennis (kr). Der TSV Schwalbe Tündern II präsentiert in der Bezirksoberliga der Herren in der Saison 2012/13 mit Manuel Scholze eine neue Nummer eins. „Manuel hat früher in einem Nachbarort gewohnt und auch schon bei uns trainiert, deshalb kennen wir ihn schon länger. Er ist Anfang 20 und passt gut in unser Team“, sagt Mannschaftssprecher Andreas Rose.

veröffentlicht am 14.09.2012 um 14:33 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Tischtennis

Tischtennis (kr). Der TSV Schwalbe Tündern II präsentiert in der Bezirksoberliga der Herren in der Saison 2012/13 mit Manuel Scholze eine neue Nummer eins. „Manuel hat früher in einem Nachbarort gewohnt und auch schon bei uns trainiert, deshalb kennen wir ihn schon länger. Er ist Anfang 20 und passt gut in unser Team“, sagt Mannschaftssprecher Andreas Rose. Scholze spielte zuvor in der Oberliga für Stadtoldendorf, kam aus beruflichen Gründen in der Rückrunde aber kaum zum Einsatz. „Manuel arbeitet für eine finnische Firma im Sportartikelvertrieb überwiegend in Frankfurt. Er wohnt aber in Hannover, und deshalb müssen wir abwarten, wie oft er uns zur Verfügung steht“, berichtet Rose. Daraus resultiert die Chance, dass Marcel Dempewolf und Tim Janke sich abwechseln können, da auch sie beruflich stark angespannt sind. Daniel Ziesener, Nils Niepelt und Eckhard Lau vervollständigen den TSV. „Die Staffel ist gegenüber der Vorsaison in der Spitze schwächer geworden, dafür aber in der Breite wesentlich ausgeglichener besetzt. Je nachdem wie oft Manuel spielt, wollen wir im gesicherten Mittelfeld mit Blick nach oben mitmischen“, nennt die Nummer zwei das Ziel. Der SC Bettmar, Landesligaabsteiger TSV Algesdorf, TTS Borsum III, TSV Hespe, aber auch Aufsteiger TTC Lechstedt II sieht Rose als unmittelbare Konkurrenten im Kampf um eine gute Platzierung. „Auch gegen den MTV Eintracht Bledeln II, die neu sind, ist Vorsicht geboten. Landesligarückzieher TTC Adensen-Hallerburg darf gleichfalls nicht unterschätzt werden“, glaubt Rose. Eng werde es vielleicht für den MTV Rehren, der mit der identischen Mannschaft vor zwei Jahren abgestiegen sei, und für den TSV Fuhlen. „Auf die Fuhlener wartet sicher eine schwierige Saison, nachdem sie ihre besten Kräfte Olaf Bruns und Burkhard Bollermann an die Erste abgegeben haben“, meint Tünderns Teamsprecher. „Wir werden es natürlich schwer haben, denn wir haben zwei sehr gute Spieler, und gleichzeitig gute Typen verloren, die in jede Mannschaft passen“, bestätigt Neu-Kapitän Markus Gahl vom TSV Fuhlen. Die Mannschaft hoffe aber trotzdem, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben werde. „Ein fünfter bis siebter Platz wäre für mich realistisch. Wir wollen versuchen Hespe, Borsum III und Rehren hinter uns zu lassen. Tündern II und Bettmar sehe ich in dieser Saison ganz oben“, wagt Gahl eine Prognose. Die jungen Wilden Thomas Zilke und Michael Braunert sehen ihrer Feuertaufe in dieser Spielklasse entgegen, eine echte Herausforderung. Dennis Hupe muss nach seiner starken Leistung im unteren Paarkreuz nun in der Mitte sein Können beweisen. „Eine extra hohe Belastung kommt auf Dennis und Michael dazu, die in Exten auf Bezirksebene Fußball spielen“, informiert Gahl. Auf der Spitzenposition tritt nun Rüdiger Bollermann an, und Frank Schymitzek komplettiert die Fuhlener. Der inzwischen 35-jährige Gahl gewann allein 14 Mal die Kreisrangliste von den B-Schülern bis hin zur Jugend. „Mein größter Erfolg war der Aufstieg in die Landesliga 1996/97 mit der alten Truppe, Burkhard und Rüdiger Bollermann, Christian Kramer, Norbert Fenske und Michael Podwonek. Die anschließende Feier war legendär, und wir erinnern uns heute noch gern daran“, gibt der seit 28 Jahren, mit nur 12 Monaten Unterbrechung, in Fuhlen spielende Mannschaftsführer Auskunft. Mit seiner Ehefrau Sabine, die in der Bezirksklasse beim TSV aktiv ist, hat der Zerspanungsmechaniker bei der Firma Volvo-ABG in Hameln (Straßenbaumaschinen) einen sechsjährigen Sohn und eine dreijährige Tochter. „Da ich gerade beim Tischtennis immer wieder starke Probleme mit meinem Knie habe, wünsche ich mir einfach nur noch lange diesen Sport auf einem möglichst hohen Niveau ausführen zu können. Ich bin immer der Meinung, dass gute, junge Spieler gefördert werden müssen, und deshalb bin ich auch sehr optimistisch, dass wir unsere Ziele erreichen können“, sagt Gahl abschließend. Die Saison beginnt für beide Mannschaften mit dem Derbyknüller am 15. September (17.30 Uhr) in Tündern.



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