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Tünderns Meister-Sextett in Feierlaune / Andreas Rose sondiert schon mal den Spielermarkt

„Eine Mannschaft zum Anfassen“

Tündern. Jubel, Trubel, Freudentänze! Der Aufstieg in die Regionalliga ist perfekt. „Eine Mannschaft zum Anfassen“ nannte Andreas Rose, Tischtennis-Chef des TSV Schwalbe Tündern, sein Meister-Sextett, das mit dem 9:3-Sieg gegen Westerstede in souveräner Manier den Coup perfekt machte. „Wir sind stolz auf die Truppe“, strahlte der Abteilungsleiter, als die Sektkorken in der Sporthalle knallten.

veröffentlicht am 18.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Zwei Tage nach dem Aufstiegstriumph sind die Spieler wohl noch in Feierlaune, Andreas Rose beschäftigt sich aber schon mit der nächsten Saison. Denn das Unternehmen Regionalliga willer keinesfalls blauäugig angehen. „Der Klassenerhalt muss unser Ziel sein“, sagte Rose, der weiter auf seine erfolgreiche Sechs mit Florian Buch, Dwain Schwarzer, Cristos Iliadis, Alexander Demin, Max Kulins und seinen Filius Jannik – übrigens der einzige Tünderaner im Team – setzen kann. „Man wächst mit den Aufgaben“, lautet das Motto in Tündern. Typisches Beispiel für Rose ist vor allem Max Kulins: „Der hat in der Rückrunde kein Spiel mehr verloren.“

In den kommenden Wochen will Andreas Rose den Markt nach interessanten Spielern der Region sondieren. Denn bei den Schwalben hat man schon über eine Siebener-Lösung nachgedacht. „Die würde die Mannschaft auch mittragen“, ließ Rose bereits durchblicken. „Doch wenn wir tatsächlich eine Verstärkung ins Team holen, so muss die vor allem sportlich und finanziell in unseren Rahmen passen.“ Namen sind derzeit noch „Schall und Rauch“, aber die Kriterien, die bei einer Auswahl im Vordergrund stehen, sind abgesteckt: „Wenn wir tatsächlich einen Spieler holen, dann muss der in unser Team passen.“

Schließlich ist das Aufstiegs-Sextett in dieser Saison zu einer „richtig starken Truppe“ zusammengerückt, bei der einfach alles passt. Bestimmt auch ein Grund, warum Spitzenspieler Florian Buch, der zum Saisonstart vom Zweitligisten TTC Altena an die Weser kam, schon frühzeitig seine Zusage für die nächste Spielzeit gab. Die Konkurrenz kommt dann auch aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin.

Andreas Rose rhs

Durch die Spielklassen-Reform ist für Rose der Klassenerhalt in der Regionalliga-Saison 2014/15 durchaus realistisch. Denn die 2. Bundesliga spielt künftig eingleisig und darunter werden zwei 3. Ligen (Nord und Süd) neu eingerichtet. Das bedeutet, dass mindestens die beiden Topteams der Regionalliga Nord – das sind nach aktuellem Stand der Hamburger SV und die Füchse Berlin – aufsteigen. „Das macht die Aufgabe einfacher“, ist sich Rose sicher.



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