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Bei Thorsten, Sonja, Denise und Alina aus Aerzen dreht sich in der Freizeit alles um den Zelluloidball

Die Hobeins – Tischtennis ist Trumpf

Aerzen. Die Hobeins aus Aerzen – eine Familie ist ganz verrückt nach Tischtennis. Eben Leidenschaft pur. Für Vater Thorsten (49), Mutter Sonja (49) und die beiden Töchter Denise (22) und Alina (18) dreht sich in der Freizeit alles um Schläger und Zelluloidball. Ein Hobby, das alle zusammenschweißt und damit auch eine zentrale Rolle im Leben des Quartetts einnimmt. Der nötige sportliche Ehrgeiz versteht sich dabei von selbst. Für Thorsten Hobein, der in der 1. Bezirksklasse noch als Einziger in Aerzen spielt, ist einmal in der Woche Training Pflicht. Sonja Hobein ist gerade frischgebackene Meisterin mit dem HSC BW Tündern II in der Bezirksklasse geworden und freut sich wieder auf die Herausforderung in der Bezirksliga. „Da ist natürlich verstärktes Training angesagt“, bestätigt die Nummer zwei der Hamelnerinnen.

veröffentlicht am 23.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Autor:

Martina Emmert

Tochter Denise war schon seit jeher mit Feuereifer dabei, die angehende examinierte Altenpflegerin zeigte sich in der ersten Mannschaft des HSC in der Bezirksoberliga mit einer 25:18-Bilanz im oberen Paarkreuz aktuell mehr als zufrieden. Ihre Schwester Alina, die im kommenden Jahr ihr Abitur macht, absolvierte die vergangene Saison noch in der Mädchen-Bezirksliga beim MTV Engelbostel-Schulenburg.

Vier verschiedene Teams und unterschiedliche Spieltermine, da muss schon alles passen. Und das war gewiss nicht immer einfach. „Wir hatten über die ganzen Jahre ein logistisches Problem zu bewältigen“, bestätigt Sonja Hobein.

Nur gut, dass Alina nun aller Voraussicht nach beim HSC Tündern II anheuern wird und dann mit ihrer Mutter zusammen in der Bezirksliga spielt. Ein Problem weniger. „Wir haben schon jede Menge Kilometer abgefahren, viel Zeit investiert, um unsere Töchter zu Meisterschaften oder Turnieren zu begleiten. Zum Glück ist uns dieser Aufwand aber nie zur Last geworden“, blickt Sonja Hobein zurück. Und sportlich gelohnt hat es sich auch noch. So bekam Denise ihre erste Urkunde 1997 bei den Mini-Meisterschaften, später spielte sie dann auch mit Erfolg in der höchsten deutschen Jugendspielklasse, der Niedersachsenliga, für den TSV Groß Berkel.

Ob sie aber auch in Zukunft noch so viel Zeit für ihren geliebten Sport haben wird, weiß sie noch nicht genau. „Im Sommer beende ich meine Ausbildung und möchte dann zum Studieren weggehen, dann wird Tischtennis wohl ein wenig in den Hintergrund rücken“, orakelt die Offensivspielerin.

Nicht ganz so ehrgeizig wie sie war Alina. „Aber auch sie sammelte bei den Mini-Meisterschaften bis zur Bezirksebene viele Urkunden“, ist Sonja Hobein auch stolz auf ihre jüngere Tochter. Eine ganze Weile spielte das Quartett sogar gemeinsam beim MTSV Aerzen. „Da wurde das Training quasi zum Familienausflug“, erinnert sich Denise. Neben dem Tischtennis bleibt aber auch noch ein bisschen Zeit für andere sportliche Betätigungen. „Meine Eltern gehen regelmäßig ins Fitnessstudio und ich nehme jetzt auch wieder am Drachenboottraining teil, das wird bei uns als Betriebssport angeboten. Wir paddeln im Juli bei einer Regatta wieder als die ‚Tönebön Tigers‘ mit“, klärt Denise Hobein auf. Tischtennis bleibt aber Nummer eins, denn hier gefällt ihr vor allem die Vielfältigkeit des Sports.

„Es gehören eine hohe Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit dazu. Die Psyche beeinflusst eine Partie, denn man kann gegen Konkurrenten verlieren, die spielerisch unterlegen sind, nur weil man sich selbst unter Druck setzt oder gesetzt wird“, betont Denise.



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