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Regionalligist Tündern vertraut beim Heimdebüt gegen Jever auf Zelluloid

Der Plastikball bleibt im Schrank

Tündern. In der Tischtennis-Regionalliga der Herren blickt der TSV Schwalbe Tündern der Heimpremiere in dieser Saison am Sonnabend (16 Uhr) gegen den MTV Jever mit Spannung entgegen. Das Motto dieser Begegnung lautet Aufsteigerduell und dementsprechend ist der Gegner bestens bekannt. „Der MTV verstärkte sich allerdings auf der Spitzenposition mit Kiryl Barabanov, der schon eine richtig gute Leistung zeigte“, weiß Abteilungsleiter Andreas Rose. Gemeint sind die beiden Einzelsiege des Weißrussen gegen den zweitligaerfahrenen Björn Ungruhe sowie den frischgebackenen Landesranglistengewinner Nils Hohmeier (beide TuS Celle). „Das 9:3-Resultat zwischen Jever und Celle war insgesamt schon ungewöhnlich, ein klares Zeichen aus der Bierstadt. Jedoch kann auch der Plastikball eine Rolle gespielt haben“, erklärt Rose. Celle ist das einzige Team der Liga, das bereits kontinuierlich mit dem neuen Ball agiert. Die Umstellung auf Zelluloid war bei der TuS-Auswärtspartie wohl nicht einfach. „Damit wird auch Dwain Schwarzer konfrontiert. Bei der Landesrangliste wurde mit Plastikball gespielt, gegen Jever kommt bei uns wieder der alte Ball zum Einsatz“, erläutert der Abteilungsleiter, der aus eigener Erfahrung von veränderten Spieleigenschaften sprach. Philipp Flörke sei im oberen Paarkreuz zudem schwer auszurechnen.

veröffentlicht am 27.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:33 Uhr

„Ein Vorteil für uns könnte sein, dass die Nummer drei Nikolai Marek wegen einer Ellenbogenverletzung fehlt“, sagt Rose, der auf eine gute Zuschauerunterstützung baut und hofft, dass die Mannschaft die Nervosität, die sich beim TTC Düppel noch bemerkbar machte, ablegen kann. „Unsere Gäste haben eine Fahrzeit von mindestens drei Stunden in den Knochen, vielleicht lässt sich auch daraus Kapital schlagen “, ergänzt Rose zuversichtlich. kr



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