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Den Fluch endlich besiegen

Tischtennis (kr). In der Oberliga der Herren verfolgt der TSV Schwalbe Tündern in der Saison 2012/13 ein primäres Ziel – „nur nicht wieder so schlecht starten wie in den vergangenen Jahren“, erinnert sich Abteilungsleiter Andreas Rose nur ungern.

veröffentlicht am 09.08.2012 um 14:45 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Tischtennis

Tischtennis (kr). In der Oberliga der Herren verfolgt der TSV Schwalbe Tündern in der Saison 2012/13 ein primäres Ziel – „nur nicht wieder so schlecht starten wie in den vergangenen Jahren“, erinnert sich Abteilungsleiter Andreas Rose nur ungern. Wie ein Fluch haftete auch in der zurückliegenden Serie ein misslungener Auftakt mit 0:6 Punkten an den Tünderanern, die von Beginn an zum Hinterherlaufen verpflichtet waren. Doch das ist wieder einmal leichter geplant, als in die Tat umgesetzt, denn die Liga ist stärker denn je besetzt. Große Kontinuität vom ersten bis zum letzten Ballwechsel wird Voraussetzung für eine gute Platzierung sein. Und der Start am 8. und 9. September beim Absteiger aus der 2. Bundesliga und Rückzieher MTV Jever sowie an heimischen Tischen gegen Aufsteiger SV Bolzum II könnte attraktiver nicht sein. Jever wird von dem langjährigen Zweitligaakteur und früheren Spieler des TTC Helga Hannover Marco Tuve angeführt. Er bringt viel Erfahrung mit und zeichnet sich als exzellenter Doppelspieler aus. Das Potential, das die Bolzumer Reserve mitbringt ist enorm, denn mit Spitzenakteur Maximilian Dierks, der zuletzt in der Regionalliga spielte, Neuzugang und Abwehrass Niklas Otto in der Mitte und dem erst 12-jährigen Ausnahmetalent Jannik Xu schafften es gleich drei Spieler bei Jugendturnieren auf Bundesebene dabei zu sein. Knirps Xu hält jetzt schon Vergleichen mit dem zweifachen Olympia- Bronzemedaillen-Gewinner in London, dem Tünderaner Dimitrij Ovtcharov stand. Aber auch im Herrenbereich hat sich das Trio ebenso wie Neuverpflichtung Patrick Schöttelndreier, Christopher Tiedje und Holger Bolzum einen Namen gemacht. „Gut, dass wir schon so früh gegen Bolzum II spielen, bevor sie vielleicht ihren Rhythmus finden. Zumal sie an Position zwei mit Alfonso Olave einen unbekannten Südamerikaner aus dem Leipziger Internat von Alberto Amman neu im Team haben“, glaubt Rose. Diverse Akteure erobern mit ihrer Spielstärke in den letzten ein, zwei Jahren den hiesigen Markt. Doch die Frage bleibt häufig offen, ob sie zum Saisonbeginn auch tatsächlich im Lande sind, und Verständigungsprobleme stellen ein Handicap dar. Aber auch Jever, den TSV Lunestedt und die eigene Mannschaft zählt der TSV-Abteilungsleiter neben Regionalligaabsteiger und Topfavorit MTV Hattorf zum erweiterten Kreis auf die Meisterschaft. In diesem Zusammenhang betonte Rose, dass die Verstärkung in den eigenen Reihen mit dem 17-jährigen Linkshänder Dwain Schwarzer (SC Marklohe) für das obere Paarkreuz sehr wichtig gewesen sei. Schwarzer war für den in Magdeburg studierenden Sebastian Mann an Land gezogen worden. Dafür rückte Christos Iliadis in die Mitte, dort soll er für wichtige Stabilität sorgen. Der Tscheche Martin Bouska soll mit seiner Routine das Team führen, denn mit Alexander Demin, dem zweiten Linkshänder Max Kulins und Jannik Rose schicken die Schwalben weitere Youngster ins Rennen. Der Vorjahresdritte MTV Wolfenbüttel lebt von seinem oberen Paarkreuz mit Sven Arnhardt und Florian Haux und deren Erfahrungsschatz, doch dadurch gerät das Duo auch erheblich unter Erfolgszwang. Interessant präsentiert sich Neuling TV Hude, denn die Nummer eins besetzt kein geringerer als der ehemalige Tünderaner Martin Gluza. Gluza spielte zuletzt beim Zweitligisten BV Borussia Dortmund. „In der Mitte ist der erst 19-jährige Simon Pohl sehr ehrgeizig. Das sind die Pluspunkte von Hude, und die Mannschaft kann schon etwas reißen“, sagt Rose. Der VfL Oker verlor seine ausgezeichnete Nummer zwei, aber Spielertrainer Marin Kostadinov ist immer in der Lage ein Team zu formen. Der Ausländer Alexsey Arunov kann im unteren Paarkreuz eventuell für frischen Wind sorgen. In die Gefahrenzone schiebt Rose auch den SF Oesede, der personell unverändert dabei ist und schon 2011/12 in die Relegation musste. Vor einer schwierigen Saison steht der dritte Aufsteiger MTV Eintracht Bledeln. „Mit Sebastian Moavro spielt oben auch ein Südamerikaner aus der Fraktion der Bolzumer. Der MTV ist allerdings sehr heimstark, dank treuer Fans“, weiß Rose. Eine bald bevorstehende, gemeinsame Vorbereitung soll die Schwalben auf eine spannende und hoffentlich erfolgreiche Saison einstimmen.



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