weather-image
27°
×

Aufstieg ade! Tündern scheitert in der Relegation

Für Tünderns Tischtennis-Team ist der Traum vom Regionalliga-Aufstieg in der Relegation geplatzt!

veröffentlicht am 05.05.2013 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

Der TSV Schwalbe Tündern hat den Aufstieg in die Regionalliga der Herren in der Relegation nach dem 7:9 gegen den TTC Borussia Spandau und dem 6:9 gegen Gastgeber FT Eiche Kiel um einen Wimpernschlag verpasst. Die Schwalben lieferten dem Berliner Klub einen mehr als vierstündigen Krimi, bei dem die Höhen und Tiefen nur schwer in Worte zu fassen waren. „Wir mussten eine Stunde warten, weil die erste Partie länger dauerte, das nicht wirklich ideal. Dann endeten zehn Spiele im fünften Satz, und alle haben gekämpft bis zum Umfallen. Auch Martin Bouska, Christos Iliadis und meinem Sohn Jannik, die im Einzel leer ausgingen, war überhaupt kein Vorwurf zu machen. Alle haben sich voll reingehängt“, berichtete Abteilungsleiter Andreas Rose. Ein Unentschieden hätte den Tünderanern geholfen, denn nach dem 9:7 im Auftaktmatch von Spandau gegen Kiel hätte der TSV mit einem 9:6-Sieg gegen Kiel alles klar machen können. „Dann wäre die Spannung auch nicht abrupt gesunken, die Partie gegen Kiel wäre hundertprozentig anders verlaufen“, sagte Rose. Doch erst einmal begann alles zum 3:1 gegen den TTC schön. Alle drei Doppel wurden über die volle Distanz gespielt, und Dwain Schwarzer/Rose sowie Bouska/Max Kulins siegten. In den Einzeln präsentierte sich die Nummer eins Dwain Schwarzer bärenstark, denn er gewann beide Einzel, auch gegen den ehemaligen Bundesligaakteur Mirko Pawlowski. Seinem eigenen hohen Erwartungsdruck nicht gerecht wurde Iliadis, der nach einem 6:3 im fünften Abschnitt zum 9:11 eine dicke Chance zum 4:2 vergab. „Eine Klasse besser als zuletzt agierte dafür Alexander Demin, der unheimlich gekämpft und geackert hat. Im Doppel scheiterte er zusammen mit Christos zu Beginn und am Ende allerdings etwas überraschend“, berichtete Rose. In der entscheidenden Phase konnte Kulins ein 2:0 in den Sätzen nicht halten, und Rose verlor ganz unglücklich 11:9, 5:11, 10:12, 11:6, 13:15. „Der Gegner von Max besaß sehr unangenehme Aufschläge, und Jannik lag schon 6:10 hinten. Allerdings verfügte er in der Verlängerungsphase auch selbst über zwei Matchbälle“, erklärte Rose. Die Enttäuschung nach dieser bitteren Niederlage war so groß, dass sich gegen Kiel als Reaktion ein 0:3 in den Doppeln anschloss. Schwarzer und Demin hielten ihre Weste weiß, einmal gewannen Iliadis und Kulins. „Leider ließen die Rahmenbedingungen zu wünschen übrig, denn zum Einspielen mussten wir rund 20 Minuten fahren, die Tische mussten zwischenzeitlich wegen Lichteinfall umgebaut werden, und die Kantine befand sich in der Halle, sodass der Geräuschpegel recht hoch war. Trotz allem war es eine gelungene Fahrt, bei die Mannschaft auch Spaß hatte. Für Martin ein schöner Abschluss im Team. Im nächsten Jahr nehmen wir einen neuen Anlauf“, meinte der Abteilungsleiter.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige