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Plastik-Kugel gehört beim Tischtennis die Zukunft / Ovtcharov: „Qualität noch mittelmäßig“

Abschied vom Zelluloidball

Hameln-Pyrmont. Auch Tischtennis ist nicht mehr das, was es einmal war. Wurde im Jahr 2001 nur die Größe der Bälle von 38 auf 40 Millimeter geändert, soll nun die traditionelle Zelluloid-Kugel gänzlich von den Tischen verschwinden. Der Internationale Tischtennisverband ITTF hat beschlossen, künftig nur noch Plastikbälle zu verwenden. Grund: Bei der Herstellung der Zelluloidbälle bestehen zu große Gefahren für die Gesundheit der an der Produktion beteiligten Beschäftigten, sind sie zudem leicht entflammbar. Bei großer Hitze kann es zur Luftausdehnung im Inneren der Bälle kommen. Die Folge: Sie explodieren. So flogen zum Beispiel 2001 in Hongkong eine halbe Million Bälle in die Luft. Bei internationalen Wettbewerben, in der Bundesliga sowie bei den Deutschen Meisterschaften wird mit dem neuen Plastikball schon gespielt. In den diversen Klassen darunter ist es jedem Landesverband und jedem Verein in dieser Saison noch selbst überlassen, womit gespielt wird.

veröffentlicht am 17.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Autor:

Christoph Trompeter


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