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Große Tour – kleine Tour: Kein Schwesternduell zwischen Friederike und Henriette

Zum Auftakt nur ein Solo-Ritt

Hameln. Zu einem „Schwesternduell“ wird es nicht kommen. Denn Springreiterin Friederike Wiegand-Behmann (16) startet in der Leistungsklasse „Große Tour“, während ihre jüngere Schwester Henriette um eine möglichst gute Platzierung bei der „Kleinen Tour“ kämpft. Beide sind in diesem Jahr derzeit das einzige Geschwisterpaar, das sich im Rahmen des Junior-Cups 2013 des Kreisreiterverbandes Weserbergland der Konkurrenz stellt.

veröffentlicht am 23.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

Für Friederike war der Auftaktwettbewerb, das Frühjahrs-Hallenturnier des RV Hameln, sogar ein Soloauftritt.

Denn die Gymnasiastin aus Bäntorf, die in Diedersen von Reitlehrer Ingmar Henke trainiert wird, hatte sich als einzige vorschriftsmäßig für das A-Stilspringen eingetragen, worüber sie sich selbst wunderte. „Ich hätte mir gern Konkurrenz gewünscht, doch auch noch nach dem Durchgang tauchte kein anderer Name mehr auf der Liste auf“, wunderte sie sich über das fehlende Interesse am Wettbewerb. „Das wird sich sicher bei den noch folgenden drei Durchgängen in Bad Pyrmont, Emmerthal und Diedersen noch ändern“, ist sie sich sicher. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann gibt es in dieser Kategorie in diesem Jahr keinen Sieger, weil das offizielle Reglement vorschreibt, dass mindestens fünf Teilnehmer starten müssen. Dennoch hat sie sich mit ihrem neunjährigen Hannoveraner-Wallach „Erich“ erst einmal eine gute Ausgangsposition verschafft. Sie rutschte mit der Note 6,9 gerade noch in die Platzierung, sicherte sich damit aber dennoch die Höchstpunktzahl für den Cup. Schwerer hatte es da schon ihre zwei Jahre jüngere Schwester Henriette. Sie musste zwar mit ihrem bereits 19 Jahre alten Wallach „Frisco“ zwar nur ein E-Stilspringen bewältigen, hatte aber sieben Mitbewerberinnen um die Kreiskrone. Mit der Note 6,6 landete sie zusammen mit Charlotte Lichte (RV Hameln) auf dem dritten Platz, wurde nur von der Hamelnerin Jolane Kappes (6,9) sowie Annelie Bertram (6,8) vom RFV Emmerthal übertroffen. Bei diesem knappen Abstand ist sie aber guter Dinge, dass sie durch gute Leistungen auf den nächsten Turnieren noch einmal die Führenden angreifen kann.rhs



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