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WM-Qualifikation geschafft / Für Hamelns Trainer ein schöner Abschluss

Wollborn: „Das ist ein Riesending“

Kanu (aro). Die Drachenboot-DM in Hamburg war für Stephan Wollborn die letzte – als Trainer zumindest. Umso glücklicher war er, dass zwei Boote des Hamelner Kanu-Clubs sich direkt für die Weltmeisterschaft in Kiew qualifizierten: „Das ist für uns ein Riesending“, war Wollborn total happy.

veröffentlicht am 11.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

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Eine Medaille gab es für die Hamelner zwar nicht. Aber für ihn persönlich war die Deutsche Meisterschaft als Trainer durch die unerwartete WM-Quali „ein krönender Abschluss“. Nach vier Jahren übergibt Wollborn, der am Samstag 40 Jahre alt wird, sein Traineramt in die Hände von Uwe Dettmer: „Es wird Zeit, dass das Team neue Impulse bekommt“, begründet Wollborn seinen Abschied. Als Sportwart bleibt er dem Verein aber erhalten. Komplettiert wird das neue Trainerteam des KC Hameln durch Udo Pabst und Matthias Feuersenger, die für das Technik- bzw. Athletiktraining verantwortlich sind.

Für das Mixedteam lief es bei der DM nicht so gut wie erhofft. Sowohl über 200 als auch über 500 Meter mussten die Hamelner nach dem Hoffnungslauf die Segel streichen. Über 2000 Meter reichte es zum 16. Platz. Deutlich besser lief es in den kleineren 10er-Booten: Hier verpassten die Damen als Vierte über 200 und 500 Meter das Siegertreppchen nur knapp. Über dieselben Strecken erreichten auch die Herren das Finale, in dem sie jeweils Fünfter wurden. Somit haben sowohl die Damen als auch die Herren des KC Hameln das WM-Tiket in der Tasche. „Wir waren schon einmal qualifiziert, mussten aber damals die WM in Toronto sausen lassen, weil es zu teuer war“, so Wollborn. „Aber in Kiew wollen wir unbedingt dabei sein, auch wenn es ohne Sponsoren für uns ein finanzieller Kraftakt wird.“

Neben den Booten des KC Hameln waren auch drei weitere Lokalmatadoren bei der DM dabei – und das sehr erfolgreich. Mandy Kern und Ernrico Korschinek starteten für das „Hannover Allsports Team“. Kern holte mit den Mixed- und Frauenteams über die verschiedenen Strecken insgesamt fünf Goldmedaillen, Korschinek holte bei den Herren und Mixed zweimal Gold und einmal Silber. Während sich Mandy Kern und Ernrico Korschinek mit ihrem Verein aus Hannover für die Europameisterschaft in Hamburg qualifizierten, löste Josef Blume, der für die „Rheingauner“ des WV Schierstein 1921 startete, mit einer Silber und drei Bronzemedaillen bei den Herren und im Mixed das WM-Ticket.

2 Bilder
Stephan Wollborn (KCH)

Zur Erklärung: Zum ersten Mal gingen alle Drachenboot-Teams Deutschlands gemeinsam an den Start, um den „Deutschen Meister“ im Leistungs- und Breitensport zu ermitteln. Die Teams des DDV (Deutscher Drachenboot Verband) konnten sich für die EM qualifizieren, die Teams des DKV (Deutscher Kanu Verband) für die WM.



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