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Zweitliga-Achter des RV Weser startet in Frankfurt am Main in die neue Saison

„Wir wollen angreifen!“

Hameln. Während die Leute Samstagfrüh beim Bäcker in Hameln bestimmt noch Schlange stehen, ertönt um 7.35 Uhr in der Finanzmetropole Frankfurt auf dem Main bereits das Startsignal zur neuen Saison der 1. und 2. Ruder-Bundesliga. Mit dabei ist auch der Sparkasse-Weserbergland-Achter des RV Weser, der – wie berichtet – auf den Bundesliga-Aufstieg verzichtet hat und weiter in der zweiten Liga an den Start geht. Für das Team um Schlagmann Thore Wessel wird es gleich im ersten Zeitrennen ernst. Und zum Saisonstart will Wessel im Kampf um die Meisterschaft gleich ein Zeichen setzen: „Wenn in Frankfurt Leistung und Platzierung stimmen, verschafft das für die restliche Saison Respekt. Wir werden hellwach sein, angreifen und der Konkurrenz zeigen, dass man mit uns auch diese Saison rechnen muss!“ Die aufgrund von Studium und Beruf über Deutschland verteilten Ruderer müssen sich in dieser Saison gegen elf Konkurrenten durchsetzen. Darunter sind neben der Konkurrenz des Vorjahres auch einige neue Gesichter hinzugekommen. Die Leistungsdichte im Feld dürfte damit größer werden. „Voraussichtlich wird es in dieser Saison insgesamt spannender. Mit den Absteigern aus der ersten Liga und den neuhinzugestoßenen Teams wird es im Kampf um das Podium garantiert heiß hergehen“, sagt Trainer Christian Wellhausen, der optimistisch in die Zukunft blickt: „Die Jungs sind gut drauf. Jetzt werden wir sehen, wo wir diese Saison stehen. Grundsätzlich sind sich aber alle einig: wir wollen angreifen!“

veröffentlicht am 15.05.2015 um 16:01 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Für den Hamelner Zweitliga-Achter sind in Frankfurt neben Steuerfrau Merle Wessel auch ihr Bruder Thore Wessel, Till Garbe, Jens-Moritz Menzel, Ronald Bakker, Nils Hawranke, Jonas Marx, Lennart Hawranke, Fabian Schönhütte, Jasper Scheel, Lars Adomat, Roelof Bakker und Eike Brockmann am Start.

Für alle Ruderfans bietet der heutige Bundesliga-Auftakt in Frankfurt allen Grund zur Freude: neben knapp 90 Rennen mit Deutschlands 39 besten Klub-Achtern steigt an diesem Wochenende parallel das 6. Frankfurter Ruderfest. red



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