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Rollkunstlauf-WM: Platz 4 für Dream Team

„Wir sind stolz – auch ohne Medaille“

Reus. Für das Dream Team aus Niedersachsen mit Nadine Klettke und Andrea Pieper ist bei der Rollkunstlauf-WM im spanischen Reus der Medaillentraum zwar geplatzt, aber die Reise in die mit rund 100 000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Südkataloniens, die etwa zehn Kilometer von der Costa Daurada am Mittelmeer liegt, hat sich für das Duo des VfR Aerzen trotzdem gelohnt – auch wenn es für den vierten Platz am Ende sprichwörtlich nur die „Goldene Ananas“ gab.

veröffentlicht am 07.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

„Wir haben gezeigt, dass wir mit zur Weltspitze gehören – und das macht uns stolz“, sagte Andrea Pieper, die mit ihren Mannschaftskameradinnen den vierten Platz „bis in die frühen Morgenstunden“ feierte. Es war der Lohn für die harte Trainingsarbeit in den vergangenen Wochen. Zwei Monate bereitete sich das Dream Team intensiv auf die Rollkunstlauf-WM vor, um für den Saisonhöhepunkt topfit zu sein und gegen die starken Konkurrenten aus Argentinien und Italien mithalten zu können.

Bereits am vergangenen Mittwoch reiste das Dream Team mit gepackten Koffern nach Spanien, denn in Reus standen am Donnerstag und Freitag noch intensive Trainingseinheiten auf dem Programm, bevor es am Samstag nach der Generalprobe endlich losging. Während Andrea Pieper mit über zehn WM-Teilnahmen auf dem internationalem Parkett schon jede Menge Routine hat, war es für Nadine Klettke die erste Weltmeisterschaft ihrer Rollkunstlauf-Karriere. Dementsprechend groß war nicht nur die Vorfreude, sondern auch das Lampenfieber, als das 20-köpfige Dream Team mit der Startnummer 8 endlich aufs Parkett durfte und zu einem Medley der niedersächsischen Kult-Band Skorpions ein sehr rockiges und abwechslungsreiches Kürprogramm zeigte. Das kam laut Pieper nicht nur bei den Zuschauern sehr gut an, sondern auch bei der Jury: „Zwei der sieben Wertungsrichter setzten unser Team sogar auf Platz eins. Leider waren die restlichen Wertungsrichter etwas anderer Meinung.“ Am Ende verpasste das von Annette Ziegenhagen-Gielnik gecoachte Dream Team als Vierter hinter zwei Teams aus Argentinien und Italien die erhoffte Bronzemedaille knapp. „Wir werden uns jetzt erst einmal eine Pause gönnen, bevor wir im November wieder ins Training einsteigen“, sagte Pieper, die jetzt erst einmal ein paar Tage Urlaub macht. Das nächste Ziel haben Pieper und Co. bereits im Visier: „Nächstes Jahr wollen wir die Europameisterschaft gewinnen“ – vor eigenem Publikum. Denn 2015 ist Deutschland der Gastgeber – in Bremerhaven.



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