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Thore Wessel triumphiert mit Junioren-Vierer bei der DM / Platz fünf für Nele Burgdorf

Wir sind die Gold-Jungs von Köln

Köln. Der Hammer aus Hamelner Sicht kam spät, aber er kam – und wie: Thore Wessel ist Deutscher Meister! Allerdings schaffte der junge Ruderer des RV Weser das Kunststück bei den nationalen Titelkämpfen auf dem Fühlinger See in Köln nicht ganz alleine, sondern im Leichtgewichts-Vierer der U19. Zusammen mit seinen drei Teamkollegen Constantin Dormann (Münster), Henry Brauns und Frederik Blanck (beide Minden) gelang Wessel über die 2000-m-Distanz ein knapper fulminanter Start-Ziel-Sieg vor dem leicht favorisierten Boot aus Hamburg. „Die Jungs haben ein unglaubliches Feuerwerk abgebrannt. Das war phänomenal gut. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn vor dieser Leistung ziehen“, ließ Hamelns Trainer Jan Jedamski seiner Begeisterung freien Lauf. Zuvor hatte Thore Wessel weniger Glück gehabt. Im Leichtgewichts-Doppelzweier fehlten ihm und Constantin Dormann im Finale nur ein paar Millimeter für eine Medaille.

veröffentlicht am 24.06.2013 um 12:52 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:21 Uhr

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Genauer gesagt, 0,6 Sekunden zur Bronze und 0,7 Sekunden zur Silbermedaille. Am Ende reichte es somit nur zum undankbaren vierten Platz für das Duo. „Die Enttäuschung war natürlich riesig, aber die Jungs haben sich schnell wieder gefangen und dann im Vierer eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu den besten Leichtgewichtsruderern in Deutschland gehören“, stellte Jedamski fest.

Nicht ganz nach ihren Vorstellungen verliefen die deutschen Jugendmeisterschaften für Nele Burgdorf. Das zweite große Nachwuchs-Ass des RV Weser Hameln startete auf dem Fühlinger See im Doppelzweier der U 19-Juniorinnen mit Silke Jansen vom Team-Nord-West. Nach harten Kämpfen im Vor- und Hoffnungslauf verpassten die beiden allerdings knapp den Einzug in das A-Finale. Auch im Doppelvierer der U23 gab es für Nele Burgdorf nicht viel zu feiern. Hier reichte es nur zum 5. Platz für das Team aus Hameln, Bremen und Team-Nord-West.

Ihren ersten Auftritt auf der großen nationalen Bühne hatten die Hamelner Junioren der Altersklasse U17. Und das Debüt von Niklas Hölscher, Eike Steinert, Linus Wollenweber, Konstantin Jaep (Hannover) und Steuermann Jakob Lohmann im Leichtgewichts-Junioren-Doppelvierer konnte sich mit Platz fünf sehen lassen. „Die Crew hat ihr großes Potenzial gezeigt. Es ist schön zu sehen, wie jeder für jeden alles gegeben hat“, lobte Jedamski.

Aber auch im Rennen des Leichtgewichts-Doppelzweiers lief es für Niklas Hölscher und Konstantin Jaep. Hier sprang ebenfalls der fünfte Platz heraus. „Das souveräne Erreichen eines A-Finales deutet schon an, dass mit ihnen auch in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird“, bilanzierte der RV-Trainer. ro



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