weather-image
27°
×

Zweitliga-Achter des RV Weser kehrt mit Bronzemedaille im Gepäck aus Dortmund zurück

Wie Phönix aus der Asche

Dortmund. Vor dem zweiten Renntag der Ruder-Bundesliga hatte Hamelns Trainer Christian Wellhausen kein gutes Gefühl, doch am Ende lief es für den Zweitliga-Achter des RV Weser besser als erwartet.

veröffentlicht am 22.06.2014 um 13:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:36 Uhr

Mit der Bronzemedaille im Gepäck kehrten die Hamelner aus Dortmund zurück, obwohl der Tag mit einem enttäuschenden siebten Platz in den Zeitläufen miserabel begann. Auf der 350-Meter-Strecke musste der Weserbergland-Achter dem starken Gegenwind Tribut zollen. Die Medaillenhoffnungen drohten sich bereits in den Vorläufen wie Asche im Wind aufzulösen. „Das war ein ordentlicher Dämpfer“, so Teamleiter Christopher Winnefeld. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, stiegen die Hamelner wie Phönix aus der Asche auf.

RVW-Trainer Christian Wellhausen, der Steuerfrau Merle Wessel die richtige Taktik für Achtel- und Viertelfinale mit auf den Weg gab, brachte das Team mit Schlagmann Thore Wessel, Roelof und Ronald Bakker, Nils Hawranke, Till Garbe, Jasper Scheel, Christopher Winnefeld, Henrik Burgdorf und Lars Adomat mit einer motivierenden Ansprache wieder auf Kurs. Nachdem sich die Hamelner gegen den Neusser RV und Lombardium Hamburg durchsetzen konnten, war im Halbfinale der starke Salzland-Achter eine Nummer zu groß. Doch im „kleinen“ Finale siegte der RV Weser mit über einer halben Länge Vorsprung vor dem Gorilla Achter aus Münster – und holte Bronze. Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen: Zwei Starts, zwei Medaillen. Das lässt für die nächsten Rennen hoffen… aro



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige