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Leichtathletik: Kreismeisterschaft im Weserbergland-Stadion

Wer holt die Titel?

HAMELN. Die Leichtathleten rüsten sich fürs Finale im Hamelner Weserbergland-Stadion. Am Sonntag (10 Uhr) geht mit der offenen Kreismeisterschaft in den Sprint- und Sprung-Disziplinen die Freiluft-Saison zu Ende.

veröffentlicht am 08.09.2017 um 19:28 Uhr

Einer der großen Trümpfe des VfL Hameln ist Nicole Zang, die am Sonntag auch im Weitsprung zu den Titelkandidatinnen zählt. Foto: mha
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Von den M8-Schülern bis zu den Männern und Frauen sind rund 150 Athleten im Einsatz. Große Felder gibt es aber nur bei den Jüngsten. So gehen allein bei den M10-Jungen 15 Sprinter an den 50-Meter-Start. Dort wie auch im Weitsprung könnten zwei Hoffnungsträger der LG Weserbergland den Wettkampf zu einem Privat-Duell machen. Diego Montalvo aus Emmerthal und Justus Suhr aus Fischbeck stehen an der Spitze der Meldeliste.

Fast das gleiche Bild bei den M9-Jungen: Tarik Benze und Mario Schütte sind dort beim Sprung in die Sandgrube wie auch auf der Tartan-Geraden die zwei Favoriten im LGW-Trikot. Einer der großen Trümpfe von Coach Anton Ruscheinsky ist Nicole Zang (VfL Hameln). Im Hürdensprint und im Hochsprung führt der Sieg nur über sie. Über 50 Meter und im Weitsprung kann Zang ihre Titelausbeute noch weiter steigern, hat aber mit Sofie Schmidt (LGW) starke Konkurrenz. Ada Doering (W13) ist Ruscheinskys zweiter Dreifach-Trumpf. Ausfallen muss für den VfL dagegen die Revanche im Stadt-Duell in der 4x100-Meter-Staffel der weiblichen U16-Jugend. Denn das LGW-Quartett, das noch beim Fischbecker Mehrkampf-Tag knapp besser war, tritt diesmal nicht an. Sieg-Kandidat ist der VfL damit aber nicht automatisch, denn mit der StG Rodenberg/Messenkamp und der VSV Rössing kommen andere ebenbürtige Gegner von außerhalb des Kreises Hameln-Pyrmont.

Zum Leckerbissen könnte der 100-Meter-Sprint der männlichen U18-Jugend und das 200-Meter-Rennen werden. Felix Markardt vom VfL bekommt mächtig Konkurrenz, denn die Wunstorfer Dennis Kleefeld und Roodley Moldenhauer zählen zu den besten Sprinter Niedersachsens. Ruscheinsky: „Wenn Felix nur vorweg läuft, wird er doch nicht gefordert und verbessert sich auch nicht.“ mha

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