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Zweitliga-Achter des RV Weser hat sich für das Saisonfinale in Hamburg viel vorgenommen

Wenn die Tagesform stimmt…

Hameln/Hamburg. Der Blick auf die Tabelle der 2. Ruder-Bundesliga ist ernüchternd. Vor dem Saisonfinale in Hamburg, zu dem bis zu 50 000 Zuschauer erwartet werden, ist der Zweitliga-Achter des RV Weser mit 35 Punkten hinter Dresden (1./51 Pkt.), Wurzen (2./50), Berlin (3./45), Bremen (4./43) und Gießen (5./42) zurzeit nur Sechster – von insgesamt 14 Teams.

veröffentlicht am 12.09.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

Statt um den ursprünglich als Ziel gesetzten Bundesliga-Aufstieg geht es für den „Sparkasse Weserbergland“-Achter heute nur noch um die „goldene Ananas“. Zwar steigen drei Boote von der zweiten in die erste Liga auf. Aber bei zehn Punkten Rückstand auf (Aufstiegs-)Platz drei würde wohl selbst ein Sieg, für den es 14 Punkte gibt, nicht mehr reichen. Doch mit einem guten Ergebnis will das Team von Kapitän Christopher Winnefeld zumindest die Saisonbilanz etwas aufpolieren.

Die gerade einmal 270 Meter lange Regattastrecke am Westufer der Binnenalster entlang des Neuen Jungfernstiegs „liegt uns traditionell sehr gut“, sagt Winnefeld. Das zeigt auch der zweite Platz im Vorjahr, mit dem der RV Weser damals den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht hatte, auf den die Hamelner aber später freiwillig verzichteten. Rückblickend war es wohl die richtige Entscheidung, in der zweiten Liga zu bleiben. Denn in der Bundesliga wären die Hamelner wohl chancenlos gewesen.

Fürs letzte Zweitliga-Rennen der Saison hat sich Hamelns Trainer Christian Wellhausen viel vorgenommen: „Es wird sich zeigen, ob die Arbeit Früchte trägt. Ich denke, es ist etwas möglich.“ Wenn die Tagesform stimmt, ist auch das Finale möglich. Wie am ersten Renntag in Frankfurt, als der RV Weser Zweiter wurde. Es war das für die Hamelner beste Saisonergebnis – bis jetzt zumindest. aro



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