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Triathlon: ESV hofft beim dritten Zweitliga-Rennen in Verl auf mehr Fortune im Wasser

Wenn das Schwimmen nicht wär...

VERL. Die Hoffnung ist noch da. Sonntag steigt in Verl das dritte Rennen der 2. Bundesliga und die Triathleten des ESV Eintracht Hameln wollen sich dabei nicht wieder abhängen lassen. Besser als der vorletzte Platz der 18 Mannschaften zuletzt in Eutin soll es auf der Sprint-Distanz (0,75 – 20 – 5 km) werden.

veröffentlicht am 14.07.2017 um 14:42 Uhr

Silas Bergmann (ESV). Foto: nls
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Rang zwölf, wie zum Auftakt in Gütersloh, wäre ein Traum. Doch das Problem für die Hamelner ist beim Einzelrennen wieder das Schwimmen, das bei fast allen ESV-Athleten die schwächste Disziplin ist. „Wenn man zu spät aus dem Wasser kommt und keine Rad-Gruppe erwischt, ist es nahezu unmöglich, weiter nach vorn zu kommen“, sagt Garvin Krug aus dem ESV-Team. Denn auf der flachen und damit schnellen Radstrecke ist in der 2. Liga Windschattenfahren erlaubt. „Als Einzelner oder auch mit nur ein paar Mitstreitern hat man gegen 30-Mann-Gruppen keine Chance. Außer man ist ein gigantisch guter Radfahrer. Aber das sind wir alle nicht“, gibt Krug zu. Einzig Nico Markgraf könnte als bester Hamelner Schwimmer eine vordere Radgruppe erwischen. Claas Reckemeier hätte als guter Radfahrer noch die besten Chancen, wieder nach vorn zu kommen. Für Silas Bergmann, Björn Ender bei seinem ersten Start im Zweitliga-Team und Krug gilt es dagegen, um jede Sekunde im Wasser zu kämpfen, um nicht allein fahren zu müssen.

Nach dem Rad-Part wäre dann auf den zwei Lauf-Runden um den Verler See nur noch Schadensbegrenzung möglich. Zwei frühere ESV-Athleten sind in Verl ebenso am Start. Scott Anderson kommt mit dem Team von Bayer Uerdingen und Nils Reckemeier nimmt im Trikot von Hannover 96 den Kampf auch gegen seinen Bruder im Hamelner Team auf. mha

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