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HSV landet beim Turnier im Südbad nur auf dem letzten Rang / Fünfter Triumph für SpVgg. Laatzen

Wasserballer versinken in Torflut

Hameln. So schnell ändern sich die Dinge. Im Vorjahr noch viel umjubelter Sieger - in diesem Jahr nur abgeschlagen Letzter. Für die HSV-Wasserballer wurde das 46. Turnier im Hamelner Südbad, das übrigens mit einem Sieg der mit Bundesligaspielern angetretenen Spvgg. Laatzen (9:5-Finalsieg gegen Bietigheim) endete, zu einem sportlichen Fiasko.

veröffentlicht am 08.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Die Mannschaft von Dietmar Müller konnte in der Vorrunde nur einmal gegen die Wasserfreunde Wolfenbüttel (4:4) punkten, verlor danach gegen den Duisburger SC mit 3:4 und stieg auch gegen den SV Bietigheim sogar mit einer 2:7-Pleite aus dem Wasser.

In der Zwischenrunde gab es dann eine 1:4-Niederlage gegen Germania Braunschweig. Somit blieb lediglich der Kampf um Platz sieben für das Team um die beiden Haupttorschützen Jan Grünert und Yannick Rose (beide viermal erfolgreich) übrig. Aber auch dieses „Kellerderby“ wurde gegen TuS L. Berlin „sang- und klanglos“ mit 0:10 verloren.

„Wir befinden uns derzeit im Umbruch, haben viele junge Spieler eingesetzt, die natürlich gegen die „Alten Hasen“ chancenlos waren“, so das ernüchternde Fazit von Hamelns Wasserballwart Jens Liedtke.

Freuen konnten sich dagegen die Laatzener, die den Wanderpokal nun schon zum fünften Mal gewannen und ihn damit auch für immer in ihrer Vitrine aufstellen dürfen. Der Fairnesspreis ging an Herford. In separaten Turnieren wurden Hamelns „Old Rats“ in einem Viererfeld Dritter. Die HSV-Jugend belegte Platz vier – und das Mixed-Team landete auf Platz zwei..rhs



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