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Hamelns erfolgreichste Badmintonspielerin heißt heute Hofmann – und ist noch immer aktiv

Was macht eigentlich Cathrin Hoppe?

Hameln. Noch längst nicht ans Aufhören denkt Cathrin Hofmann – Hamelns erfolgreichste Badmintonspielerin. Denn die besser unter ihrem Mädchennamen Hoppe bekannte und in Tündern lebende 51-jährige sammelte zwischen 1976 und 1992 im Einzel, Doppel und Mixed Medaillen wie andere Briefmarken – nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene.

veröffentlicht am 24.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

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Autor:

Rolf Henning Schnell

Bereits im zarten Alter von zehn Jahren wurde die Hamelnerin erstmals mit dem schnellen Spiel am Netz konfrontiert. Denn VfL-Trainer Erwin Busch war es, der schon 1973 ihr Talent erkannte und sie entsprechend förderte. Das Ergebnis: Sie sammelte zahlreiche Landestitel, gehörte darüber hinaus auch auf Bundesebene zu den Besten. Bundesligisten klopften bei ihr an, rissen sich förmlich um die damals Achtzehnjährige.

Sie entschied sich schließlich für den VfL Wolfsburg, spielte vier Jahre in der Bundesliga und schloss sich danach dem Klassenkonkurrenten TV Mainz-Zahlbach an. Drei deutsche Mannschaftstitel holte sich Cathrin mit den Rheinland-Pfälzern, schmückte sich außerdem selbst mit zahlreichen DM-Titeln im Einzel, Doppel und Mixed. Hinzu kamen zahlreiche Einsätze auf internationaler Ebene – wie Europa- und Weltmeisterschaften. Hier waren für sie der fünfte Platz im Doppel bei der EM in Preston sowie die Länderspielreisen nach Südafrika und China die Höhepunkte.

Im Alter von 30 Jahren sagte sie der Bundesliga ade, wechselte in die Regionalliga zum VfL Lüneburg, bevor sie eine zweijährige Babypause einlegte. In dieser Zeit kümmerte sie sich ausschließlich um ihre Tochter Nele, die dann später beim VfL Hameln ebenfalls Gefallen an dem schnellen Spiel am Netz fand, aber nie an die Erfolge ihrer Mutter anknüpfen konnte. Heute steht die Achtzehnjährige im Sportinternat in Stuttgart kurz vor dem Abitur.

Cathrin Hofmann (geb. Hoppe) weckte als junges Talent das Interesse der Bundesligaklubs. pr

Mutter Cathrin, die sich als gelernte Pharmazie-Assistentin noch zur Physiotherapeutin ausbilden ließ, leitet derzeit die Sport- und Physiotherapieabteilung der m&i-Fachklinik in Bad Pyrmont, greift aber in ihrer Freizeit noch immer zum Schläger.

Während sie ihr Wissen seit 15 Jahren an Anfänger und Fortgeschrittene in der Hamelner Sportbox weitergibt, profitieren seit dem auch zahlreiche Klubs in Niedersachsen von ihrem spielerischen Können. Derzeit ist es Landesligist TuS Wettbergen.



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