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LGW-Trio startet bei U 20-DM

Volle Konzentration

Hameln. Keine Staffel, sondern nur die Einzeldisziplinen – diese Entscheidung ist bei der LG Weserbergland gefallen. Auch wenn das 4 x 200-Meter-Quartett der weiblichen Jugend sich qualifiziert hatte, fahren nur drei Läuferinnen zur deutschen U 20-Meisterschaft nach Neubrandenburg.

veröffentlicht am 13.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Größter LGW-Trumpf ist am Sonntag Merle Homeier im Weitsprung. „Bundes- und Landestrainer erwarten, dass Merle den Beweis erbringt, dass sie zu Recht auch in den Bundeskader aufgenommen wurde. Da ist es selbstredend, dass sie nicht vorher noch die Staffel läuft, sondern ausgeruht an den Start geht“, sagt auch Heimtrainer Marco Leszczynski. Sonntag geht Homeier „im stärksten Feld ihres Lebens“ (Leszczynski) auf Weitenjagd. Die Sechs-Meter-Marke ist das Ziel. „Und damit kann man auch in den Endkampf der besten acht kommen“, meint der Coach – auch wenn Homeier noch bis August 15 Jahre alt ist und es mit bis zu dreieinhalb Jahre älteren Gegnerinnen aufnehmen muss.

Das gilt auch für Luna Bulmahn, die ihre 200-Meter-Qualifikation erst bei der allerletzten Chance bei der Norddeutschen genutzt hatte und noch für die DM nachgemeldet wurde. Auch sie zählt zu den Jüngsten im Feld. „Dass sie sich in nur wenigen Monaten um sieben Zehntelsekunden gesteigert hat, ist schon fast unglaublich“, meint der Coach. So rechnet er auch mit einem guten Platz im Mittelfeld. Ob der nach den Vorläufen am Sonnabend aber zu einem Finalplatz reichen wird, weiß Leszczynski noch nicht. Aber Überraschungen sind bei Bulmahn nie ausgeschlossen, da auch ihr die Vorbelastung durch die Staffel erspart bleibt.

Nur am ersten Meisterschaftstag im Einsatz ist Mara Zielonka. Weil ihre Sportabitur-Prüfung aus anderen Gründen verschoben worden war, kann sie überhaupt erst zum 60-Meter-Hürden-Rennen antreten. 33 Gegnerinnen stehen in der Meldeliste. Einen Platz in den beiden Zwischenläufen zu erreichen, ist das größte Ziel der Siebenkampf-Spezialistin.

Einzig Maja Trivuncic, die Nummer vier in der LG-Staffel gewesen wäre, geht leer aus. „Wir dürfen uns nicht überschätzen. Die Staffel wäre im Duell mit deutlich älteren jungen Damen sicher nicht weit nach vorn gekommen. Da ist es besser, wenn die drei ausgeruht an ihre Einzelstarts gehen“, hat sich Leszczynski überzeugen lassen. mha



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