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Volksfest des Ausdauersports

Über 600 Teilnehmer gehen am Sonntag beim Hamelner Triathlon an den Start

veröffentlicht am 10.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

Hameln. Die Ausdauerdreikämpfer lieben ihren Hamelner Triathlon. Lob für Organisation, familiäre Atmosphäre oder die Strecke gibt es in den Gästebucheinträgen zuhauf. Und auch die Abstimmung mit den Beinen fällt für Hameln aus.

Seit Jahren Teilnehmerzahlen jenseits der 600er-Marke haben das Rennen zwischen Südbad, Stadion und der Radstrecke Richtung Emmerthal zu einem der größten in Norddeutschland gemacht. „Es werden auch in diesem Jahr rund 620 Teilnehmer werden“, ist sich Organisator Peter Neugebauer sicher.

500 Meter im Wasser, 20 Kilometer auf dem Rad (aufgeteilt auf zwei Runden auf der Wendepunktstrecke zwischen Weserbergland-Stadion und Emmerthal), und der abschließende Fünf-Kilometer-Lauf sind zu absolvieren. In einem Dutzend Stargruppen werden die Athleten zwischen 8.55 und 11.55 Uhr pulkweise auf die Reise geschickt. Das hat schon was von einem Volksfest des Ausdauersports. Die Senioren ab der TM55-Klasse aufwärts machen den Anfang. „Im Alter kann man nachts ohnehin nicht mehr so gut schlafen und ist schon morgens wach. Da können die auch als erstes starten“, scherzt Neugebauer, der als Organisator natürlich auch so früh dabei ist. Im Viertelstunden-Rhythmus geht es dann Schlag auf Schlag bis die Männer, Junioren und am Ende die Frauen sich in die Fluten stürzen. Ruhe kehrt auch danach im Südbad nicht ein, denn auch die Nachwuchsathleten der B-Jugend- sowie Schüler-Klassen kommen ab 12.15 Uhr auf verkürzten Strecken noch zu ihrem Recht. Der Sieger könnte dann schon im Ziel auf dem ESV-Platz einlaufen. Denn eine Zeit unter einer Stunde ist für den Ersten nach den Resultaten der Vergangenheit fast Pflicht. Ob allerdings die Siegerzeit des Langenhageners Jonas Schomburg, der im Vorjahr als Junior in 51:53 Minuten auch alle Männer abhängte, wieder erreicht wird, ist noch fraglich. Noch hat Schomburg nicht gemeldet und der Aerzener Lokalmatador Nils Reckemeier, der mittlerweile für Hannover 96 startet, lag vor Jahresfrist noch fünf Minuten zurück. Doch für Überraschungen ist der Hamelner Triathlon schon immer gut gewesen. „Und auch Nachmeldungen, erst Recht für die Topathleten, sind noch möglich“, so Neugebauer. mha



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