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U23-DM: Platz vier für Diatta & Co. im B-Finale

In Kandel in der Südpfalz geht es an diesem Wochenende um die heiß begehrten deutschen U 23-Meistertitel. Mittendrin statt nur dabei sind auch sechs Leichtathleten der LG Weserbergland, die die Reise allerdings ohne Trainer Werner Scharf (Urlaub) antreten mussten. Dafür kam Uwe Beerberg mit. Und der war am ersten Tag insbesondere mit der 4x100-Meter-Staffel der Weserbergland „sehr zufrieden“.

veröffentlicht am 29.07.2012 um 11:49 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:41 Uhr

Leichtathletik (aro). In Kandel in der Südpfalz ging es am Wochenende um die heiß begehrten deutschen U 23-Meistertitel. Mittendrin statt nur dabei waren auch Leichtathleten der LG Weserbergland, die die lange Reise allerdings ohne Trainer Werner Scharf (Urlaub) antraten. Dafür kam Uwe Beerberg mit. Und der war am ersten Tag insbesondere mit der 4x100-Meter-Staffel der LG Weserbergland „sehr zufrieden“. Patrick Scherfose, Kai Ingwesersen, Toni Pscherer und Etienne Diatta kamen im ersten Vorlauf zwar „nur“ als Vierter ins Ziel, aber das LGW-Quartett lief mit 41,64 Sekunden eine neue Bestzeit und qualifizierte sich fürs B-Finale am Sonntag. Dort lief es nicht ganz so gut. Der Grund: Pscherer musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung auf seinen Start. „Wir wollten kein Risiko eingehen. Für ihn lief Ersatzmann Tim Rothmann an dritter Stelle“, so Beerberg. In 43,16 Sekunden wurden die Weserbergländer, bei denen die Wechsel nicht so perfekt wie im Vorlauf waren, Vierter. „Weil wir nur 20 Minuten Pause gehabt hätten, haben wir anschließend auf unseren Start bei der 4x400-Meter-Staffel verzichtet“, so Beerberg.
 Nicht gut drauf war Kai Ingwersen, der im 100-Meter-Sprint die eigenen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Sein Vorlauf war laut Beerberg „nicht so toll“. Insgesondere beim Start hatte er Probleme. Mit 10,99 Sekunden blieb Ingwersen unter seinen Möglichkeiten und schied aus. „Normalerweise wäre der Zwischenlauf für ihn drin gewesen“, so Beerberg. Und auch über 200 Meter reichte es für den 22-Jährigen, der im fünften Vorlauf nach 22,19 Sekunden als Fünfter ins Ziel kam, nicht. Pech hatte auch Dreispringerin Jessica Witzel, die nach zwei ungültigen Versuchen aufgrund einer Fußverletzung vorzeitig aufgab. In Topform war Patrick Scherfose, der über 110-Meter-Hürden nicht nur persönliche Bestzeit (14,85 Sekunden) lief, sondern laut Beerberg „auch der beste Zehnkämpfer im Teilnehmerfeld war“. Dass Scherfose als Vierter des ersten Vorlaufes das Finale verpasste, war Beerberg egal: „Der Wettkampf war sowieso nur ein Test für ihn. Sein Saisonhöhepunkt kommt erst noch.“



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