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Der Ehrenvorsitzende des Kreisfußball-Verbandes verstirbt mit 86 Jahren

Trauer um Carl Budde

Grohnde. Große Trauer bei den Fußballern im Kreis Hameln-Pyrmont. Denn im Alter von 86 Jahren ist ihr Ehrenvorsitzender Carl Budde gestorben.

veröffentlicht am 18.05.2015 um 15:17 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Nicht nur in Grohnde, wo er 1928 geboren und auch den größten Teil seines Lebens verbracht hat, war er eine bekannte „Institution“, sondern auch weit über die Kreisgrenzen hinaus. Kein Wunder: Denn sein sportliches, politisches und ehrenamtliches Engagement war groß und vielfältig. Nach dem Krieg trug er 15 Jahre das Trikot des TSV Grohnde, übernahm dann anschließend die Verantwortung als Vereinsvorsitzender.

Doch das genügte ihm noch längst nicht: Er wurde Vorsitzender des Kreissportbundes und zugleich auch Chef des Kreisfußballverbandes, den er bis in die 90er Jahre führte. Der passionierte Angler war aber auch mit Herz und Seele Kommunal- und Kreispolitiker, stand nicht nur als Bürgermeister an der Spitze seiner Heimatgemeinde, sondern war als Mitglied des Kreistages auch Vorsitzender des Jugendwohlfahrtsausschusses sowie Mitglied im Sportausschuss.

Große Verdienste erwarb sich Carl Budde aber auch nach der Wende bei der Kontaktaufnahme zum Kreissportbund Brandenburg, wo er sich für die dortige Neugliederung starkmachte und zugleich auch die dortigen Vereine mit den hiesigen zusammenbrachte.

Der ganze Stolz des zuletzt im BHW als Kreditsachbearbeiter arbeitenden vielfachen Trägers von Ehrennadeln und Auszeichnungen inklusive des Bundesverdienstkreuzes waren seine Urenkel, denen er die sportlichen Gene mit in die Wiege gelegt haben muss: Denn sie sind ebenfalls alle fest im Sport verwurzelt. rhs



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