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RESC Hameln verteidigt den Rattenfänger-Pokal

Toller Rollsport – und ganz viel Spannung

HAMELN. Es war knapp, hat aber am Ende gereicht: Das Rollkunstlaufteam des RESC Hameln hat beim beim eigenen Rattenfänger-Pokal den Titel in der Teamwertung verteidigt.

veröffentlicht am 24.09.2018 um 13:20 Uhr

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Autor:

Matthias Abromeit
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Am Ende wurde es ganz still in der proppevollen Sporthalle Nord. Vor Spannung, als beim Rattenfänger-Pokal der Rollkunstläufer die Sieger in der Teamwertung gekürt wurden. „Wir lagen nach dem nicht ganz so erfolgreichen ersten Tag nur auf Rang drei“, sagte Teamsprecher Dirk Brockmann vom RESC Hameln. Als Jahn Alverdissen mit 140 Punkten als Bronze-Gewinner auf das Podest gerufen wurde, stieg sein Puls aber schon. Da war klar, dass die Hamelner zumindest einen Kontrahenten überholt hatten. Doch als dann nach einer gefühlten Ewigkeit das Team vom RST Hummertal als Zweiter aufgerufen wurde, war der Jubel im Hamelner Lager riesig. Der erneute Triumph unter den zwölf Mannschaften in der Vereinswertung stand damit fest.

149 Punkte hatten die Gastgeber angehäuft – zwei mehr als Hummetal. „Rollkunstlauf ist zwar eine Individualsportart, aber uns ist auch das Team wichtig“, erklärt Brockmann die Maxime des Klubs. Alle Starter trugen schließlich auch ihren Teil dazu bei – auch die, die am ersten Tag nicht ganz die Erwartungen erfüllen konnten. „Bei einem so kleinen Vorsprung ist jeder Punkt wichtig. Auch ein achter Platz. Das haben wir am Abend der ersten Tages allen als Trost mit auf den Weg gegeben“, so Brockmann.

Dass aber auch der erste Tag schon ein Erfolg war – nicht unbedingt für den Gastgeber, aber für das Rollkunstlaufen allgemein – sah auch er. Es waren nicht nur die 200 Teilnehmer, Eltern und Betreuer in der Halle. Unter den rund 700 Zuschauern an beiden Tagen waren auch viele neue Gesichter, die den Sport einmal kennenlernen wollten. Auch Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese kam, hielt die Eröffnungsrede und blieb auch noch als Zuschauer bei den Minis der Jahrgänge bis 2013 in der Halle. Bei den Schülerinnen D sorgte Siegerin Lilly Ann Oppermann (Hummetal) für das Highlight. Ihre Kür war die beste, aber Vereinskollegin Lina Krumschmidt und auch Nelly Reese (Alverdissen) kamen ganz dicht heran. „Das war schon ein toller Dreikampf um die Medaillen“, zollte auch Brockmann Lob, dessen Läuferin Sophie Greulich Vierte wurde. Einer der emotionalen Höhepunkte am zweiten Tag war der Auftritt von Angelina Jedlicka vom RESC Hameln. Im Wettbewerbe der Damen holte sie den Sieg – ihren letzten. Denn nach 14 Jahren aktiven Rollsport hängt sie ihre Rollschuhe an den Nagel.

Siegte bei den Schülerinnen D: Lilly Ann Oppermann (RST). nls

Die größte Leistungsdichte zeigten die Mädchen der Jahrgänge 2007 und jünger. Siegerin Amelie Arras (RESC), die Zweitplatzierte Kim Leonie Bastyans (Hummetal) und Celina Hartwig (RESC) zeigten fast perfekte Küren. „Mit nur minimalen Punktabständen war das richtig spannend und hat die Zuschauer echt begeistert“, freute sich Brockmann. Für Hartwig und Bastyans hatte dieses Duell noch weitere Folgen. Sie wurden vom niedersächsischen Verband NRIV zum Deutschen Nachwuchspokal, der in diesem Jahr in Freiburg steigt, nominiert.



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