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Für Hamelns Fechter geht es bei den Landesmeisterschaften in Braunschweig um alles oder nichts

TC-Kapitän Golod will den Fluch besiegen

Fechten (ali). Platz zwei, vier und acht – Vassili Golod, Axel Klages und Malte Magerkurth sind in der niedersächsischen Fechtrangliste zwar immer noch unter den Top 10 zu finden, zufrieden sind die ehrgeizigen Florettspezialisten des TC Hameln damit aber nicht.

veröffentlicht am 15.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Keine Überraschung, denn vor ziemlich genau einem Jahr waren die ersten drei Plätze für die Hamelner quasi „reserviert“, die DM-Qualifikation war damals ein Selbstläufer. Die aktuelle Saison verläuft dagegen aufgrund vieler Verletzungen und krankheitsbedingter Ausfälle laut TC-Kapitän Vassili Golod eher suboptimal: „Malte hat nach den Deutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr kein Qualifikationsturnier mehr gefochten. Und auch Axel blieb von Verletzungen nicht verschont, steht mit seinem vierten Platz aber gut da.“ Deshalb müssen bei den Landesmeisterschaften in Braunschweig dringend gute Ergebnisse her. Golod selbst kann als Ranglistenzweiter bei den Aktiven (Herren/Ü20) entspannt in den Wettkampf gehen. Den größten Druck hat ohne Frage Teamkollege Malte Magerkurth. Will er im April bei den Deutschen Meisterschaften in Tauberbischofsheim im Einzel an den Start gehen, muss er gewinnen. „Wenn die Tagesform stimmt, kann ich auf Landesebene jeden schlagen“, gibt sich Magerkurth im Vorfeld selbstbewusst. Der Landesmeister qualifiziert sich direkt für die Deutschen Meisterschaften, die weiteren Starter werden nach der Ranglistenplatzierung ermittelt. Geheimfavorit auf den Titel bei den Herren und damit schärfster Konkurrent der TC-Musketiere ist der erst 16-jährige Osnabrücker Dominik Stienhenser. Zur laufenden Saison wechselte er vom Fechtinternat aus Bonn in die Friedensstadt, trainiert aber weiterhin im Kreis der Nationalmannschaft und rechnet sich noch Chancen für die WM und EM der Kadetten (U17) aus. Vor großen Namen haben die Hamelner jedoch keine Angst. Sie werden versuchen, das Maximum abzurufen und so viel Edelmetall mitzunehmen wie möglich. „Den Mannschaftstitel werden wir auf jeden Fall verteidigen“, verspricht Golod, der zwar schon die Nummer eins in Niedersachsen war – aber noch nie Landesmeister im Einzel. Doch am Sonntag will er diesen Fluch endlich besiegen…



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