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LG Weserbergland-Damen über 4 x 100 Meter meisterlich / Silber für Röttinger und Ingwersen

Super! Staffel holt sich den Nordtitel

Hamburg. Zwei Ziele hatte sich Johanna Lohmann auf der Jahn-Kampfbahn im Hamburger Stadtpark gesetzt: Sie wollte ihre 100-Meter-Zeit unter die Zwölf-Sekunden-Marke drücken und den Titel bei der norddeutschen Meisterschaft mit der 4 x 100-Meter-Staffel der LG Weserbergland holen. Beides gelang ihr bestens.

veröffentlicht am 13.07.2014 um 18:02 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 17:18 Uhr

Gleich im ersten Vorlauf setzte Lohmann Maßstäbe. Bei Windstille sprintete sie die Tartangerade in 11,88 Sekunden. Das reichte ihr, denn Lohmann verzichtete auf Zwischenlauf, Finale und den möglichen Titel. Den holte sich so ungefährdet die Berlinerin Svea Köhrbrück in 11,87 Sekunden. Doch dahinter konnte eine andere Weserbergland-Sprinterin jubeln. Julia Röttinger stellte schon im Zwischenlauf mit 12,04 Sekunden eine persönliche Bestzeit auf und steigerte sich im Finale nochmals auf 12,03 Sekunden. Damit machte sie die Vizemeisterschaft perfekt. Nur der Traum vor einer 11er-Zeit erfüllte sich noch nicht. Platz sieben im Finale belegte Nina Giebel (12,54). Isabell Garling hatte den Zwischenlauf erreicht und schied dort mit 12,65 Sekunden aus. Doch damit hatten sich die schnellen Weserbergländerinnen warmgelaufen.

In der Staffel machten Giebel, Röttinger, Lohmann und Garling den geplanten Coup perfekt. In 46,46 Sekunden lag das Quartett vor Werder Bremen (46,59), verfehlte die eigene Saisonbestmarke von 46,43 Sekunden aber knapp. Die Sprintstärke der LG Weserbergland untermauerte der dritte Platz, mit dem das zweite Staffel-Quartett überraschte. Doreen Dehne, Maja Trivuncic, Isabell Hartmann und Annika Wartenberg drehten ihre Runde in 49,03 Sekunden.

Fast als Einzelkämpfer bei den Männern trat Kai Ingwersen für die LGW an. Richard Behr war nach seinen 11,50 Sekunden im 100-Meter-Vorlauf nach Hause gefahren, um seinen Abi-Ball nicht zu verpassen. Niedersachsen-Meister Ingwersen schaffte es mit 10,79 Sekunden im Zwischenlauf bis ins Finale, wo er mit 10,75 Sekunden Sechster wurde. Am zweiten Tag legte er bei Gegenwind in 22,04 Sekunden Platz zwei über 200 Meter nach. Julia Röttinger kam bei den Frauen als Dritte ins Ziel, wurde aber disqualifiziert. Sie war in der Kurve auf die Bahnmarkierung gekommen. mha



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