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Leichtathletik: Silber und zweimal Bronze für Mehrkampf-Ass der LGW / VfL-Staffel disqualifiziert

Starker Auftritt von Tyl Rozok

HANNOVER. Starker Auftritt von Tyl Rozok: Das Mehrkampf-Ass der LG Weserbergland gewann bei der Landesmeisterschaft in Hannover Silber im Kugelstoßen und zweimal Bronze im Sprint über 60 und 200 Meter.

veröffentlicht am 28.01.2018 um 19:25 Uhr

Bei der Landesmeisterschaft im Einsatz: Tyl Rozok, Ada Doering, Marie Bischoff und Jakob Waldeck . Foto: mha

Autor:

Matthias Abromeit
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Tyl Rozok kann fast alles. Sprinten, Springen und mit der Kugel stoßen. Das hat das Mehrkampf-Ass von der LG Weserbergland bei der Niedersachsen-Meisterschaft der Jugend in Hannover gezeigt. Nur die greifbare Medaille mit der 4 x 200-Meter-Staffel blieb aus. Schon beim ersten Wechsel war Gerrit Amelsberg viel zu früh losgelaufen. Leon Fechner konnte den Stab nicht mehr übergeben. So war der Tag für Schlussläufer Rozok schon vorzeitig beendet.

Bis dahin hatte er allerdings gute Leistungen gezeigt. „Eigentlich wollte er noch zwei Tage vorher mit Kopfschmerzen und dickem Hals absagen“, verriet Trainer Werner Scharf. Doch über Nacht kam die Genesung und schon beim ersten Start im Kugelstoßen überraschte Rozok alle. Die 10,96 Meter im ersten Durchgang waren es noch nicht. Doch Rozok steigerte sich immer weiter und ließ im fünften Versuch mit seiner persönlichen Bestleistung von 12,98 Metern Trainer und die ganze mitgereiste Familie jubeln. Das war die Vizemeisterschaft. Auch Rang acht im Stabhochsprung (3,40) war ordentlich. Der 60-Meter-Sprint aber noch mehr. In 7,26 Sekunden legte er im Vorlauf die zweitschnellste Zeit hin und wiederholte sie im Finale fast wieder. 7,30 Sekunden brachten Rang drei und Bronze.

Am zweiten Tag kam der Durchbruch in der Angstdisziplin Weitsprung (11./5,76) zwar noch nicht, aber endlich konnte er seine 200-Meter-Runde drehen. Platz drei in 23,19 Sekunden war Dröhnende Abschluss. Pech hatte Coach Anton Ruscheinsky vom VfL Hameln. Sein größter Trumpf, U-20-Sprinter Felix Markardt musste im Vorfeld erkrankt absagen. Da versprachen die VfL-Mädchen, für die richtigen Geschenke zu sorgen. Denn am zweiten Meisterschaftstag feierte der Coach seinen 76. Geburtstag. Bei Ada Doering (W14) klappte die Sache mit der Medaille zum Trainer-Ehrentag aber nicht. Im Hürden-Finale über 60 Meter kam sie explosiv aus dem Startblock, stockte dann aber. „Sie dachte, es sei ein Fehlstart. Aber Fehlstart ist nur, wenn der Starter ein zweites Mal schießt“, ärgerte sich der Coach. Zwar lief Doering in 9,83 Sekunden noch auf Platz vier, „aber normalerweise hätte sie um die Medaillen gekämpft“. Über die flache 60-Meter-Strecke reichte es mit 8,55 Sekunden immerhin zu Platz fünf, im Weitsprung (4,53) landete sie auf Rang sieben. Die Sprint-Staffel des VfL Hameln in der Besetzung Nele Fasold, Doering, Marie Bischoff und Sofiya Linko lief zu früh auf die Innenbahn und wurde disqualifiziert.

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