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Benze, Priebe, Nakelekelevesi und Köster überzeugen bei der DM-Premiere in Minden

Silber und Bronze: Senioren-Staffel auf Zack

Leichtathletik (mha). Der Traum von Nils Benze hat sich erfüllt. Von der deutschen Meisterschaft der über 50-Jährigen sowie in den Langstaffeln der jüngeren Altersklassen kam er mit zwei Medaillen aus Minden zurück. Bronze gab es für das Team der LG Weserbergland über 3 x 1000 Meter der M 30 und nur zweieinhalb Stunden später baumelte nach dem Sprint über 4 x 400 Meter auch Silber um seinen Hals.

veröffentlicht am 31.07.2011 um 20:23 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:41 Uhr

Leichtathletik (mha). Der Traum von Nils Benze hat sich erfüllt. Von der deutschen Meisterschaft der über 50-Jährigen sowie in den Langstaffeln der jüngeren Altersklassen kam er mit zwei Medaillen aus Minden zurück. Bronze gab es für das Team der LG Weserbergland über 3 x 1000 Meter der M 30 und nur zweieinhalb Stunden später baumelte nach dem Sprint über 4 x 400 Meter auch Silber um seinen Hals. Nur ein dritter Traum erfüllte sich nicht. „Ich wäre gern vor Hannover 96 gewesen. Immerhin bin ich vier Jahre für den Verein gelaufen. Doch die waren zu stark“, meinte der Emmerthaler. Nachdem Philip Priebe nach seinen 1000 Metern noch an zweiter Stelle den Staffelstab an Benze weiter gereicht hatte, musste dieser seinen 96-Gegner vorbeiziehen lassen. „Unser Schlussläufer Isireli Nakelekelevesi hat sich danach nur noch darauf beschränkt, den dritten Platz zu verteidigen. Denn vorn waren der SV Riesenbeck und 96 schon zu weit weg“, meinte Benze. Und dass der Mann, der 1996 bei den Olympischen Spielen für die Fidschi-Inseln an den Start gegangen war, seine Kräfte aufgespart hatte, machte sich dann über 4 x 400 Meter positiv bemerkbar. Nils Benze hatte mit einer 53-Sekunden-Runde sein Team auf Platz zwei gebracht, Nakelekelevesi legte eine noch um eine Sekunde schnellere Runde im Mindener Weserstadion hin und übergab den Stab sogar als Führender an Thomas Köster. Doch der musste die StG Berlin wieder passieren lassen, Priebe gab als Schlussläufer den Silberrang aber nicht mehr her. Bei 3:40,35 Minuten blieb die Uhr für das LGW-Quartett stehen und sorgte für Feierstimmung – nur nicht beim Schnellsten des Quartetts. Nakelekelevesi, in Hameln stationierter Soldat der britischen Armee, musste schnell zurück und noch Dienst schieben. Einen Sieg konnte auch Petra Majewski (LGW) verbuchen – aber nur im ersten 800-Meter-Zeitlauf. Im schnelleren zweiten Lauf wurden Majewskis 2:45,09 Minuten gleich von sechs Gegnerinnen unterboten, so blieb nur Rang sieben.



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