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Mosel und Nils Reckemeier triumphieren in Emmerthal / 610 Läufer am Start

Sieg, Kuss! So schön strahlt Claudia

Leichtathletik (mha). Ein ganz anderes Gesicht hat der Emmerthaler Silvesterlauf bei seiner 37. Auflage gezeigt. Nach dem Ausfall wegen Eisglätte vor zwei Jahren und dem Schneeflocken vor Jahresfrist gab es nun ein Frühlingsfest. „Das Wetter mit seinen zehn Grad war das Highlight“, sagte Pressesprecher Matthias Koch. Und so kamen nicht nur die Läufer, sondern auch die Zuschauer in Scharren. „610 Renner hatten wir im Ziel – das sind 140 mehr als im vergangenen Jahr. Und auch knapp 1000 Zuschauer sind für den Silvesterlauf riesig“, bilanzierte Koch. Dass bei diesem Andrang Bratwurst und Kaltgetränke schneller als erwartet zur Neige gingen, war allerdings die Konsequenz. „Wir konnten aber nachordern – nur beim Glühwein hatten wir bis zum Ende genug“, sagte Koch. Doch nicht nur am Streckenrand, auch auf der Strecke war es voll – besonders im 6900-Meter-Hauptlauf mit seinen 415 Startern. Einer beherrschte das Rennen wie schon im vergangenen Jahr: Nils Reckemeier. Der Triathlet vom ESV Eintracht Hameln toppte seine Vorjahreszeit gleich um 54 Sekunden und siegte in 21:43 Minuten. Doch die Konkurrenz war auch nicht langsam. Hinter dem Sieger lief der Aerzener Felix Wittrock in 22:18 Minuten ins Ziel. Er konnte Tobias Meyer zum Ende des Rennens noch abschütteln. Der frühere Basketballer beim VfL Hameln, der es im Triathlon mittlerweile zum Bundesliga-Starter gebracht hat und derzeit für den KKT 01 aus Köln an den Start geht, war um elf Sekunden auf Rang drei verwiesen. Niklas Hoppe (Aerzen/22:39) und Rad-Ass Thomas Engelbrecht (RRV Hameln/22:51) folgten auf den weiteren Plätzen. Bei den Frauen gewann Claudia Mosel das Duell der ESV-Triathletinnen. Nach 27:50 Minuten kam sie als Siegerin im Ziel an und hatte ihrer Teamkollegin Petra Majewski als Gesamtzweite 18 Sekunden abgenommen. Elke Adam vom Ruderverein Weser Hameln lag nach 29:03 Minuten auf Rang vier. Die Siege im 2250-Meter-Jugendrennen den Gästen aus Westfalen überlassen mussten die Hamelner Nachwuchsrenner. Jan Küchler (LGW) kam als Zweiter in 8:39 Minuten noch am dichtesten an den Jan-Erik Wagemann (8:22) aus Höxter heran. Tim Semmler (ESV/8:46) wurde Dritter. Auch Johanna Waldeck (LGW) hatte eine Wagemann vor sich: Kea Wagemann (9:06) lag sogar klar vor Waldeck (9:58). Doch beide wurden von Meggie Schneider aus Lemgo (8:37) getoppt. So blieb für die Lokalmatadorin nur Rang drei. Vierte wurde Anna Nottbohm (10:01) von der Grundschule Tündern. Die stellte mit dem sechsjährigen Julien Nolte (62./4:56) diesmal auch den jüngsten Teilnehmer. Hinweis: Silvesterlauf-Video im Internet auf dewezet.de

veröffentlicht am 01.01.2013 um 13:45 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:41 Uhr



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