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Kasachin triumphierte 2005 in Hameln / Wer gewinnt die 30. DTH Open?

Shvedova ist heute ein Tennis-Star

HAMELN. Sie ist die erfolgreichste Spielerin, die in der 30-jährigen Geschichte der DTH Open aufschlug: Yaroslava Shvedova. Als sie 2005 in Hameln triumphierte, zählte sie zu Russlands größten Tennistalenten. Jetzt gehört die 28-Jährige, die seit 2008 für Kasachstan antritt, zu den 100 besten Spielerinnen der Welt.

veröffentlicht am 15.07.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

Im Doppel gehört sie als Weltranglisten-Achte sogar zu den Top Ten. Vor wenigen Tagen stand die DTH-Open-Siegerin von 2005 beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon im Einzel-Viertelfinale und an der Seite der Ungarin Timea Babos sogar im Doppelfinale gegen Serena und Venus Williams, die das Endspiel mit 6:3 und 6:4 gegen Shvedova/Babos gewannen. Bei den 30. DTH Open ist Shvedova an diesem Wochenende zwar nicht am Start, aber das mit insgesamt 10 000 Euro dotierte Traditionsturnier am Tönebönweg ist insbesondere bei den Frauen auch diesmal wieder sehr gut besetzt. Wir beantworten vor Beginn der DTH Open die wichtigsten Fragen.

Wer sind die Titelverteidiger? Bei der 29. DTH Open gewannen im Vorjahr Romy Kölzer (RTHC Leverkusen) und der für den TC BW Halle spielende Bulgare Alexander Lazow. Beide haben diesmal aber nicht gemeldet, so dass eine Titelverteidigung ausgeschlossen ist.

Wer zählt bei den Frauen zu den Topfavoritinnen? Wie im Vorjahr ist das Hamelner Turnier erneut ausgezeichnet besetzt. Das Feld der Favoritinnen, die am Sonntag in Shvedovas Fußstapfen treten könnten, führen mit Carina Litfin (Bremerhavener TC) und Lea Gasparovic (TK BW Aachen) immerhin die Nummer 29 und 30 der deutschen Rangliste an. Julyette Steur (Leverkusen) ergänzt als Nummer 34 der DTB-Rangliste den Kreis der Topspielerinnen. Zu den 100 besten deutschen Tennisspielerinnen, die am Tönebönweg aufschlagen, zählen auch noch Katharina Holert (ETUF Essen/84), Alice Violet (TC Radolfzell/88), die dreifache DTH Open-Siegerin Manon Kruse (Union Münster/93) und Janna Hildebrand (THC Horn und Hamm/94).

Stand vor wenigen Tagen in Wimledon im Doppelfinale: Yaroslava Shvedova, die 2005 bei den DTH Open in Hameln triumphierte. Foto: dpa

Wer zählt bei den Männern zum Favoritenkreis? Hier kann es richtig spannend werden, denn die ersten fünf der gesetzten Spieler trennen in der aktuellen Rangliste nur wenige Plätze. Topgesetzt ist Jannik Rother vom TC BW Halle, der auf Rang 73 rangiert. Hoch gehandelt werden aber auch Philipp Schulz (TP Versmold/78), der vierfache DTH Open-Gewinner Christopher Koderisch (Halle/81), Dominik Bartels (Suchsdorf/83) und Tomas Charlos (Wahlstedt/96).

Welche Lokalmatadoren sind am Start? Bei den Frauen stellt sich allein Jana Riedel (DT Hameln) der starke Konkurrenz. Bei den Herren werden mit Marcel Baenisch, Benno Wunderlich, Tobias Köberle und Daniel Weigelt vier DTH-Akteure dabei sein. Über die Qualifikation rückten Lukas Lemke (Hamelner TV) und Routinier Dieter Plöger (TC Bad Pyrmont) ins Hauptfeld ein. Renat Bercheev (TV Hessisch Oldendorf könnte als Lucky Loser nachziehen. Julius Kock, Leonhard Stumpf und Paul Meyer (alle DTH) scheiterten in der Quali.

Wann geht’s los, und wann sind die Endspiele? Freitag um 11 Uhr beginnen die Spiele der Hauptrunde. Am Samstag (ab 9.30 Uhr) folgen die Viertel- und Halbfinalpartien. Am Sonntag ist traditionell der Finaltag: um 12 Uhr spielen die Frauen, um 14 Uhr die Herren um Pokal und Preisgeld. Die Turniersieger bekommen jeweils 1850 Euro, die Zweitplatzierten immerhin noch 900 Euro. aro/kf



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