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Lisa Holste, Marlen Grebehem und Ronja Laeger holten Team-Titel für den TC Hameln

Sensationelles Gold-Comeback

Braunschweig. Damit hat nun wirklich niemand gerechnet: Die Fechterinnen des TC Hameln gewinnen als Team die niedersächsische Landesmeisterschaft! Lisa Holste, Marlen Grebehem und Ronja Laeger heißen die drei jungen Frauen, die das Kunststück vollbracht haben, das Ticket für die Deutsche Meisterschaft zu lösen. Nach einem schweren Kreuzbandriss hatte Grebehem ihr Florett eigentlich schon an den Nagel gehängt, Laeger hat durch ihr Studium eine lange Trainings- und Wettkampfpause eingelegt – lange haben sich beide nicht in der Trainingshalle blicken lassen. Doch die Liebe zum Fechtsport und der persönliche Ehrgeiz haben das filmreife Comeback möglich gemacht. „Wir trainieren seit einigen Monaten wieder intensiv und wollten auf jeden Fall aufs Treppchen“, erzählt Florettspezialistin Grebehem. „Der Sieg ist natürlich absoluter Wahnsinn! Damit haben wir beim besten Willen nicht gerechnet.“ Grenzenlose Freude bei den Hamelner Florett-Ladys, die ihren Finalkontrahentinnen aus Wilhelmshaven nicht den Hauch einer Chance ließen. Mit einem deutlichen 45:24-Sieg entzauberten sie das junge Team von der Nordsee und sicherten sich gleichzeitig das Ticket für die Deutschen Meisterschaften in der Fechthochburg Tauberbischofsheim. „Wir sind bewusst nicht im Einzel gestartet, um den Fokus voll auf das Team zu legen“, sagt Grebehem. Eine taktische Entscheidung, die sich ausgezahlt hat. Den Sieg widmen die Damen übrigens der Hamelner Trainerlegende Isengard Franke, die ihre Schützlinge zu der Teilnahme ermutigt hat. Weil TC-Kapitän Vassili Golod sich zur Zeit studienbedingt im walisischen Aberystwyth aufhält, war ein Start der Herrenmannschaft nicht möglich. Dafür gingen Malte Magerkurth und Axel Klages umso motivierter im Einzel auf die Planche. Für Klages war es nach zehnmonatiger Verletzungspause der erste richtige Wettkampfeinsatz. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten fand der Routinier gut in das Turnier. In gewohnt souveräner Manier arbeitete er sich ins Achtelfinale vor. Hier war dann leider Endstation: Mit 15:11 schickte Malte Magerkurth seinen Teamkollegen vorzeitig unter die Dusche – und musste sich selbst wenig später leider dazugesellen. Mit einem denkbar knappen 13:15 unterlag der Sportstudent gegen Christian Zöll aus Braunschweig. Unterm Strich positionierten sich Magerkurth und Klages damit auf den Rängen fünf und zwölf. Während die TC-Damen im März also zur DM reisen, müssen die Herren zu Hause bleiben – sie haben zum ersten Mal seit langem die Qualifikation verpasst. ali

veröffentlicht am 26.01.2015 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr



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