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Triumph in Wien – WM rückt näher

Senft kann schon für Mexiko planen

Wien. Karamba – das war wirklich klasse! Die erhoffte Teilnahme an der Taekwondo-WM in Mexiko wird für Christian Senft von Redfire Bad Münder nach seiner glänzenden Vorstellung bei den Austrian Open in Wien nun immer wahrscheinlicher. Der Cheftrainer startete für Deutschland und drehte dort gegen die starke internationale Konkurrenz im Poomsae (Technik-Wettbewerb) ganz groß auf. Verdienter Lohn: Senft wurde Meister im Einzel und konnte dabei sogar erstmals seinen Nationalkaderkollegen Marcus Ketteniss bezwingen. Auch im Team lief in Österreich alles wie am Schnürchen. Zusammen mit Michael Bussmann und Kai Müller gewann der Redfire-Athlet auch noch den Synchron-Wettbewerb deutlich vor dem amtierenden Europameister aus der Türkei. Nicht so viel Glück hatten dagegen die restlichen WM-Kandidaten von Redfire Bad Münder. Selina Bartling landete bei den Damen am Ende auf dem elften Platz. Zweimal Bronze gewann zwar Magdalena Fröhnel im Paarlauf mit Pascal Otto (er wurde Zwölfter im Einzel) sowie im Team-Synchron, aber bei ihrem Solo-Auftritt reichte es auch nur zum zwölften Rang.

veröffentlicht am 17.06.2014 um 14:41 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:36 Uhr

Auch die erfolgsverwöhnte Felina Schneider zeigte in Wien Nerven und musste mit Platz sieben zufrieden sein. Eine mögliche WM-Nominierung ist damit in weite Ferne gerückt. Das weiß auch Christian Senft: „Jetzt wird es ganz schwer für meine Nachwuchs-Sportler“, will der Trainer aber die Hoffnung noch nicht aufgeben. Schließlich ist noch nichts entschieden, müssen erst einmal die Auswertungen des Präsidiums der Deutschen Taekwondo Union und dessen Bundestrainer abgewartet werden. Wenn Senft aber „Pech“ hat, fliegt er alleine nach Mexiko. ro



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