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Ein erneuter Fehlstart ist in Tündern nicht eingeplant / Dwain Schwarzer verstärkt das Team

Schwalben wollen nicht „hinterherfliegen“

Tischtennis (kr). In der Oberliga der Herren verfolgt der TSV Schwalbe Tündern in der Saison 2012/13 vor allem ein Ziel – „nur nicht wieder so schlecht starten wie in den vergangenen Jahren“. An die Fehlstarts erinnert sich Tünderns Abteilungsleiter Andreas Rose nur ungern.

veröffentlicht am 21.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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Wie ein Fluch haftete auch in der zurückliegenden Serie ein misslungener Auftakt mit 0:6 Punkten an den Tünderanern. Von Beginn an mussten die Schwalben der Konkurrenz „hinterherfliegen“. Doch ein positiver Start wird auch diesmal nicht einfach. „Die Oberliga ist stärker denn je besetzt“, weiß nicht nur Rose, auch die Spieler ahnen, was sie künftig in der 4. Liga erwartet. Der erste Gegner am 8. September ist für die Tünderaner aber eine „völlig unbekannte Größe“.

Der MTV Jever zog sich als Absteiger aus der 2. Bundesliga gleich in die Oberliga zurück. Für die Konkurrenz ist das MTV-Sextett eine personelle „Wundertüte“. Mit Marco Tuve, Gerrit Meyer und Florian Laskowski halten nur noch drei Spieler ihrem Verein weiterhin die Treue. Bereits einen Tag später folgt die Heimpremiere gegen Aufsteiger SV Bolzum II. Zwar kein Auftakt nach Maß, aber zwei Begegnungen, die Spannung versprechen. Schließlich bringt Borsum das erst zwölfjährige Ausnahmetalent Jannik Xu mit an die Weser. Der Knirps aus Borsum hält in Fachkreisen schon jetzt sportlichen Vergleichen mit Tünderns zweifachem Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner Dimitrij Ovtcharov stand.

Auf jeden Fall zählt Andreas Rose die beiden Auftaktgegner neben dem TSV Lunestedt und Regionalliga-Absteiger MTV Hattorf zum Kreis der Titelanwärter. Aber auch seinen Tünderaner Jungs traut der Tischtennis-Chef durchaus wieder einen Platz in der oberen Tabellenregion zu. Nicht nur weil mit dem 17-jährigen Linkshänder Dwain Schwarzer vom SC Marklohe eine echte Verstärkung ins obere Paarkreuz rückte. Schwarzer hatte Rose für den in Magdeburg studierenden Sebastian Mann als Neuzugang ins TSV-Boot geholt. Dafür heißt es für Christos Iliadis „ab in die Mitte“. Hier soll der Grieche für die nötige Stabilität sorgen.

Die Nummer eins bleibt in Tündern unumstritten. Der Tscheche Martin Bouska wird mit seiner Routine das Team weiter anführen. Mehr Routinie ist aber auch nicht drin. In der Sporthalle am Lawerweg heißt es in der neuen Saison auf allen anderen Positionen weiterhin „Jugend forscht“. Alexander Demin ergänzt neben Iliadis das mittlere Paarkreuz, Linkshänder Max Kulins und Lokalmatador Jannik Rose sollen wie bereits im Vorjahr auf den Plätzen fünf und sechs wichtige Punkte sammeln. Am letzten Spieltag der Hinserie treffen die Tünderaner auf einen alten Bekannten. Ex-Schwalbe Martin Gluza, der zuletzt beim Zweitligisten Borussia Dortmund an den Tisch ging, führt jetzt Aufsteiger TV Hude als unumstrittene Nummer eins in die Saison.

Das Zehnerfeld der Oberliga Nord-West komplettieren der VfL Oker, MTV Wolfenbüttel, SF Oesede und der MTV Eintracht Bledeln als dritter Neuling.



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