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217 gemeldete Schiedsrichter im NfV-Kreis Hameln-Pyrmont

Schiri-Chef Michael Rieke sortiert Karteileichen aus

Fußball (de). Der NFV-Kreis Hameln-Pyrmont verfügt zur Zeit über 217 gemeldete Schiedsrichter, von denen zumindest auf dem Papier 185 aktiv pfeifen. Wenn die Zahl der Unparteiischen gegenüber dem Jahr zuvor um 21 reduziert ist, dann lagdas am Aussortieren von sogenannten Karteileichen, was auch weiterhin beibehalten werden soll. Sieben Schiris wurden wegen diverser Unzuverlässigkeiten gestrichen.

veröffentlicht am 03.07.2011 um 14:55 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:41 Uhr

Die Gaststätte „Kolonie am See“ in Hameln war Ziel von Schiedsrichtern, die eine Hauptversammlung durchführten und zu der Michael Rieke als Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses auch Gäste begrüßen konnte. Der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes, Andreasittrock, sprach die Bedeutung der Unparteiischen an, dankte für die vielfältigen Spielleitungen und vertrat die Ansicht, dass die erörterte Abschaffung von NFV-Bezirken der Vergangenheit angehört und begrüßte es, dass wieder Schiris aus dem Kreis aufsteigen konnten.

Wittrock sagte aber auchdass nicht alles gefallen konnte, was vor allem kurzfristige Absagen und Nichtantreten zur Folge hatte. Nach Ansicht des Kreisfußballbosses gilt es, schnellstmöglich Lösungen zu finden. Die gute Zusammenarbeit mit den Schiris und ihrer Führung strich Bezirkslehrwart Tino Wenkel heraus, bevor Hans-Jürgen Hartmann für den Spielausschuß und für den Juniorenausschuß Werner Jorns das Wort nahmen. Hartmann sprach dabei die Entwicklung der Roten Karten an und erinnerte daran, dass es ab Spieljahr 2012/13 keine Leistungsklasse mehr geben wird. Sie wird dann wieder zur Kreisklasse werden.

Werner Jorns bedauerte relativ viele Spielabsagen und sprach von einem „durchwachsenen“ Jahr. Im Juniorenbereich fanden sieben Sportgerichtsverfahren statt. Sperrstrafen für zehn Monate gab es für drei Nachwuchsspieler. In seinen Ausführungen teilte Rieke mit, dass sich im kommenden Spieljahr bei den zu besetzenden Spielen im Junioren- und Seniorenbereich einiges verändern wird. Er bezeichnete sie als hilfreich und gab bekannt, dass sie im Vorstand bereits Zustimmung fanden. Fest steht, dass sich die Zahl der mit Schiris zu besetzenden Spiele erheblich reduziert. Einen breiten Raum nahmen Ehrungen ein, wobei es schade war, dass fast die Hälfte der dafür Vorgesehenen nicht anwesend war. Aus dem Bereich von Hessisch Oldendorf gab es für 25jähriges Pfeifen die silberne NFV-Verdienstnadel für Carsten Wendt, der für den TuS Rohden-Segelhorst pfeift. Bicht anwesend waren Wolfgang Stiller (SV Lachem-Haverbeck), Eckhard Rekate (SSG Halvestorf-Herkendorf,) sowie Mario Arnold vom TuS Hessisch Oldendorf. Jungschiedsrichter des Jahres wurde Marvin Siever vom TSV Lüntorf, Schiri des Jahres Johann Pfeifer von Schwalbe Tündern. Über die finanzielle Situation des Schiri-Ausschusses berichtete Norbert Handelsmann. Er erklärte frank und frei, dass HSC BW Tündern der einzige Verein ist, der die fälligen Schirigebühren nicht entrichtet, was zu Unmutsäußerungen führte. Gehen sie nach seinen Worten nicht in aller Kürze ein, wird man die vom Verein gemeldeten Schiris zur Zahlung heranziehen.



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