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Leichtathletik: Zehnkampf-Ass holt erst viermal Silber / Diatta Vierter / Pia Doering Siebte

Scherfoses spätes Gold

GÖTTINGEN. Ein Abonnement auf Platz zwei buchte Patrick Scherfose bei der Landesmeisterschaft der Männer, Frauen und U-18-Jugend in Göttingen. Denn bei seinen fünf Einsätzen kam das Zehnkampf-Ass von der LG Weserbergland viermal auf Platz zwei. Erst bei der fünften Disziplin klappte es.

veröffentlicht am 11.06.2017 um 17:54 Uhr

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Autor:

Matthias Henning
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Im 110-Meter-Hürdensprint wurde Scherfose seiner Favoriten-Rolle gerecht und verteidigte in 15,13 Sekunden seinen Vorjahrestitel.

Zuvor hatte Scherfose im Weitsprung im Göttinger Jonas Klag (7,49) seinen Meister gefunden. Die 7,09 m reichten diesmal nicht. Vizemeister wurde Scherfose auch im Kugelstoßen (14,62) und Diskuswurf (41,91). Beim vierten Silberplatz hatte er dann allerdings Hilfe. In der 4x100-Meter-Staffel lag das LGW-Quartett mit Gunnar Barke, Scherfose, Sven Lange und Etienne Diatta in 42,27 Sekunden auf Rang zwei. Diatta hatte zuvor schon im Einzelrennen sein Talent aufblitzen lassen. Auch ohne viel Training durch Job und den wenige Wochen alten Nachwuchs sprintete Diatta in 11,00 Sekunden auf Rang vier.

Deborah Brodersen (LGW) erbrachte ebenso einen Beweis: Den, dass sie in den USA nichts verlernt hat. Nach dem Ende des dortigen Studiums ging es wieder einmal im LGW-Trikot an den Start. Platz drei im Speerwurf mit 39,87 Metern sowie im Kugelstoßen (12,29) waren ihre gute Ausbeute. Nur gemeinsam waren die Sprinterinnen stark. Nele Lenhard, Lorena Bähner, Isabell Gerlach und Isabell Garling liefen mit der 4x100-Meter-Staffel in 48,80 Sekunden auf Rang vier. Im Einzelrennen über 100 m (12,78) hatte es für Gerlach nur zum Vorlauf, über 200 Meter (25,92) nur zu Rang zehn gereicht.

Patrick Scherfose. Foto: Archiv
  • Patrick Scherfose. Foto: Archiv

Von den Stabhochsprung-Mädchen der LG Weserbergland kam Mirka Wendt bei der U18-Jugend am höchsten. 2,60 Meter brachten ihr Rang drei. Hanna Vahlbruch (2,40) und Tami Marie Vollerthun (2,10) lagen dahinter auf den Plätzen vier und fünf.

Pia Doering vom VfL Hameln schaffte im Hochsprung Rang sieben mit 1,53 m. Im Weitsprung flog die U18-Jugendliche auf 5,20 mr – drei Zentimeter mehr als bisher. Das brachte Rang sechs. Beim dritten Einsatz im 100-Meter-Hürden-Sprint sprang in 15,65 Sekunden Rang fünf heraus.

Fast wie ein Uhrwerk lief Felix Markardt (VfL) über 100 Meter bei der Jugend. 11,52 Sekunden im Vor-, 11,53 im Zwischenlauf und 11,54 Sekunden im Finale. Damit war der Hamelner Fünfter und legte am zweiten Tag 200 Meter in 23,53 Sekunden und Rang neun nach.

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