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Qualifikation in Ulm / Mehrkämpfer der LG Weserbergland peilt eine neue Bestmarke an

Scherfoses erster Nacht-Zehnkampf

Leichtathletik (mha). Zehnkämpfe hat Patrick Scherfose schon einige bestritten – doch so einen wie heute und morgen in Ulm noch nicht. Denn wenn es an diesem Wochenende dort – die sechs besten Deutschen starten am Sonnabend und Sonntag im österreichischen Götzis – um die Qualifikationen für die Olympischen Spiele und die EM geht, müssen die Starter in Ulm einen Nacht-Zehnkampf hinlegen. An beiden Tagen geht es erst um 17 Uhr los. „Da muss man den Biorhythmus schon umstellen. Nachts um 24 Uhr bin ich noch nie 400 Meter gelaufen. Aber zum Glück ist man als Student gewohnt, länger aufzubleiben und am nächsten Morgen etwas länger zu schlafen“, sagt der Athlet von der LG Weserbergland. Besonders von seinen Sprints über 100 und 400 Meter am ersten Tag und den 110 Meter Hürden zum Start des zweiten Tages erwartet er viel. Auch Stabhoch- und Weitsprung sitzen.

veröffentlicht am 24.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

Beim Hochsprung hat er mit Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak am Anlauf getüftelt. Nur bei den Wurfdisziplinen mit Kugel, Diskus und Speer ist Scherfose derzeit noch nicht so sicher. Zum Schluss kommt beim 1500-Meter-Lauf ein ganz neues Problem auf die Athleten zu. „Damit Leistungen im Zehnkampf als Qualifikationen anerkannt werden, muss der Zehnkampf an zwei Tagen absolviert werden. Wir müssen also um 24 Uhr definitiv fertig sein“, sagt Scherfose. Doch so ganz stört ihn das nicht. Denn mit seinen bisher erzielten 7420 Punkten hat er ohnehin nur minimale Chancen auf ein EM-Ticket, für das mindestens 7900 Punkte nötig sind: „Aber verbessern will ich mich schon und fit bin ich auch.“



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