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Starker Zehnkampf-Auftritt bei der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft mit 7136 Punkten

Scherfose verfehlt Bronze um 110 Punkte

Leichtathletik (mha). Mit der Bronzemedaille hat es nicht ganz geklappt. Doch Patrick Scherfose konnte mit seinem Auftritt bei der deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in Hannover zufrieden sein. Der Zehnkämpfer von der LG Weserbergland sammelte 7136 Punkte und lag in der Männer-Gesamtwertung auf Rang neun. In der Junioren-Wertung gab es Rang vier. Zum dritten Platz des Kirbergers Steffen Klink fehlten 110 Punkte.

veröffentlicht am 27.08.2012 um 15:16 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

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„Ich bin froh, dass Patrick wieder einen Zehnkampf durchgestanden hat und sich vor allem über zehn Disziplinen ohne Selbstzweifel durchgekämpft hat“, sagte seine Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak. Schon am ersten Tag gab es respektable Leistungen. Nach 11,35 Sekunden über 100 Meter bedeuteten 7,05 Meter im Weitsprung persönliche Freiluft-Bestleistung. Neben den 13,32 Metern mit der Kugel und der starken 400-Meter-Runde in 51,17 Sekunden zum Tagesabschluss fiel nur der Hochsprung mit 1,85 Metern etwas ab. Doch den zweiten Tag eröffnete Scherfose mit einem Paukenschlag. Noch nie war er auf der 110-Meter-Hürden-Strecke besser als die in Hannover erzielten 14,68 Sekunden gewesen. Kurzfristig keimte sogar Hoffnung auf den dritten Junioren-Rang auf. Doch beim Diskuswurf zeigte er Nerven. „36,43 Meter waren nicht das, was er kann“, meinte Mau-Repnak. „Diskus ist eine Schlüsseldisziplin.“ Doch der Hamelner ließ sich nicht hängen und ignorierte auch die kaum optimalen Voraussetzungen beim Stabhochsprung. Nach Regenunterbrechung und wechselnden Winden kam er noch über 4,60 Meter. Mit seinen 42,92 Metern im Speerwurf verlor er jedoch wieder 100 Punkte auf Klink und damit endgültig Bronze. Dennoch kämpfte er im abschließenden 1500-Meter-Rennen und sorgte in 4:44,46 Minuten fast für ein Schnapszahl-Ergebnis und trotz verpasster Medaille für einen versöhnlichen Abschluss.

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