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Auch Frauenstaffel, Zielonka und Granzow Landesmeister

Scherfose fit für Frankfurt

Hannover. Einmal Gold und einmal Silber sind nicht genug. „Da wird noch was folgen“, verspracht Patrik Scherfose bei der Landesmeisterschaft vor seinem letzten Auftritt. Und nach seinen ersten beiden Erfolgen hatte der Mann von der LG Weserbergland den Mund nicht zu voll genommen. Nach dem Kugelstoß-Sieg (13,99 m) und Rang zwei über 60 Meter Hürden (8,26 Sek.) ließ Scherfose auch im Stabhochsprung mit 4, 70 m Platz zwei folgen. Einzig Robin Pieper, der bei den Männern mit 5, 01 Meter deutsche Jahresbestleistung der Jugend sprang, stahl Scherfose die Schau. Keine Frage: Scherfose ist für den Saisonhöhepunkt am kommenden Wochenende bei der Mehrkampf-DM in Frankfurt gerüstet.

veröffentlicht am 26.01.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

Dagegen steckte der Frust bei Trainer Werner Scharf tief. „Ich war mächtig geladen“, sagte der Sprint-Coach der LG Weserbergland nach dem Rennen über 4 x 200 Meter. Denn kurz vor dem Ziel passierte das Malheur. „Hannovers Schlussläufer ist unserem Richard von Behr in die Hacke getreten“, schimpfte Scharf. Beide Rivalen landeten bei diesem Gerangel am Boden. Aus der Traum. Doch Balsam auf Scharfs strapazierte Seele war die anschließende Frauen-Staffel.

Das Quartett mit Julia Röttinger, Nina Giebel, Isabell Hartmann und Isabell Garling holte in 1:41,55 Minuten Gold vor Werder Bremen (1:43,39). Einziger Wermutstropfen: Die DM-Qualifikation wurde verpasst. Zuvor im Finale über 60 Meter hatte Giebel (7,86) Silber gewonnen und Garling Bronze über 200 Meter in 25,31 Sekunden. Im Einzel hatten aber auch die Männer ihre Erfolgserlebnisse. So wurde Kai Ingwersen (7,00) Vizemeister hinter dem Hannoveraner Nikolai Juretzko (6,96), und Toni Pscherer wurde über 200 m in 22,20 Sekunden ebenfalls Zweiter.

Bei den Landesmeisterschaften der Jugend strahlte Mara Zielonka über das ganze Gesicht. Sie stellte bei der U 18 nicht nur zwei persönliche Bestleistungen auf sondern schnappte sich auch Gold und Silber. Den ersten Coup landete sie über 60 Meter-Hürden in 9,16 Sekunden. Nur Lotta Gohlke aus Emden war in 9,04 Sekunden ein wenig schneller. Danach war im Weitsprung nur das Festigen des neuen Anlaufes das Ziel. Und das klappte ausgezeichnet. Schon mit dem ersten Versuch auf 5,43 Meter übernahm Zielonka die Führung und toppte diese Weite noch auf 5,52 Meter. „Das war genug. Auf den Hochsprung haben danach verzichtet. Aber für die Fünfkampf-DM ist sie bestens gerüstet“, sagte Trainer Uwe Beerberg.

Mit zwei persönlichen Bestleistungen konnte auch Lennart Granzow bei den M 15 aufwarten. In 8,97 Sekunden wurde er über 60-m-Hürden Vizemeister hinter dem Osnabrücker Daniel Wieczorek (8,72). Im Hochsprung ließ er mit 1,79 Meter nichts anbrennen. Granzow sprang dabei neun Zentimeter höher als die Konkurrenz.

Platz sieben über 60 Meter (7,83) und Rang zwei im Weitsprung mit 5,71 Metern waren seine weiteren Ergebnisse an seinem zweiten Tag. Doreen Dehne (U 20) legte über 60 Meter in 8,20 Sekunden Rang vier vor. Mit der 4 x 200-Meter-Staffel düste sie in 1:47,75 Minuten auf Platz drei. mha



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